#freitags5 – Sommer, Sonne, Strand und mehr… äh Meer 😄

#achtsamdurchdiewoche – diesmal sind die #freitags5 mit viel Wärme, Sonne, Strand und Sommer – und deshalb auch etwas kürzer ausgefallen, aber die Hitze…😉

Das Lieblingsbuch der Woche

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Mein erster Text zum anfassen ;-) 

Diese Sonderausgabe von the birth journey lang diese Woche in meinem Briefkasten. Es ist ein ganz besonderes Buch für mich, denn es beinhaltet einen Text von mir: „Ein Einhorn namens Geburt“. Ich schreibe über meine Geburtserfahrungen, wie sie mich verändert und geprägt haben und warum ich viele meiner Überzeugungen verändert habe. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich diesen sehr langen Beitrag hier veröffentlichen durfte. Ich gebe zu:  ich bin tatsächlich ein bißchen stolz auf mich😉 …

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern

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Abkühlung in der Ostsee – #Meerliebe

Kurz und bündig: Wasserschlachten mit NotYet in der Ostsee❤ Was bei der Hitze auch ein wahres Vergnügen war! Da ich mit den Kindern allein am Strand war, gibt es leider für euch kein Foto in Aktion – leider.

Mein Lieblingsmoment für mich

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Kurz mal die Beine hoch legen…

Ich sitze im Strandkorb, kann mich etwas entspannen. Ab und zu schaue ich tatsächlich in mein Buch und lese. Die Kinder spielen zusammen im Sand. Das sind die kleinen Momente für mich, die ich so sehr genieße❤ Es braucht manchmal gar nicht viel…

Das Lieblingsessen der Woche

 

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Frühstück – einfach und lecker

Schnelles Frühstück vor dem Strand: Naturjoghurt ohne viel Schnickschnack, aber mit Knuspermüsli und meinem selbst gemachten und extrem leckeren Johannisbeergelee. Hmmmmm….

Inspiration der Woche

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Ich auch…😉

Mich brachte diese Woche ein Beitrag von Wheelymum zum Nachdenken. Es ging in ihrem Artikel um Neid und neidisch sein. Ein Thema, das in der Öffentlichkeit ungern angesprochen wird – zu mindestens, wenn es um die eigene Person geht. Kaum einer gesteht sich dieses Gefühl ein, obwohl es so viele haben. Es ist menschlich, es gehört dazu – man ist halt mach neidisch. Wir alle haben diese schwachen Momente, in denen das Leben der anderen schillernder wirkt, als das eigene, dass dagegen mausgrau abfällt. Wir alle sollten offener sein und zugeben können: ja, ich bin manchmal auch neidisch. Und das ist völlig ok. Ich habe mir für die Zukunft vorgenommen, dass ich genau DAS tun werde. Danke Ju, für deinen Denkanstoß❤


Weitere wundervolle und inspirierende #freitags5 findet ihr bei Anna von Berlinmittemom.

*EURE MOTHER BIRTH*

{20} Stillen in der Öffentlichkeit – #Gastbeitrag von A Bullerbü Life

Ich danke Ida von A Bullerbü Life für ihren #Gastbeitag zu meiner Reihe zum Thema: Stillen in der Öffentlichkeit und natürliche dass ich ihn auf meinem Blog veröffentlichen darf🙂 An sehr vielen Stellen des Textes habe ich nicken müssen: „Ja, so ist es mir auch ergangen. Genau SO!“ Und ich kann ihr nur zustimmen: mit jedem Kind wird man selbstbewusster, lässt sich weniger verunsichern oder reinreden. Frau hört mehr auf ihr Bauchgefühl als auf die unzähligen Stimmen, die von außen kommen und angeblich alles besser wüssten.


Stillen als großes Thema…

Vor der Geburt meines ersten Kindes war mir gar nicht bewusst, was Stillen für ein großes Thema ist. Wie viel darüber debattiert und gestritten wird. Wie viel jeder mitreden möchte. Obwohl stillen eigentlich etwas ganz Persönliches ist – zwischen Mutter und Kind. Und sonst niemandem. Und so unkompliziert wie ich vom Stillen dachte, wurde es für mein Kind und mich dann tatsächlich auch. Erst im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass das gar nicht so selbstverständlich ist. Wir stillten einfach so vor uns hin, als ob es das Normalste der Welt wäre (und das ist es ja auch), bis ich sage und schreibe vier (!!) Wochen nach der Geburt zum ersten Mal gefragt wurde:

Stillst du denn noch?

Ich fiel aus allen Wolken…

Fragen über Fragen

Und so ging es dann munter weiter.

Ob das Kind denn nur Milch bekomme?

Ob es im Sommer nicht mehr Flüssigkeit brauchen würde, ein bisschen Fencheltee hätte doch nun wirklich noch niemandem geschadet?

Ob das Kind denn auch mal was „Richtiges“ bekomme?

Ob ich denn immer noch stillen würde, obwohl mein Kind schon Zähne habe? Ob es mich denn nicht beißen würde?

Und das war noch harmlos.

Ratschläge im Befehlston und eine stoische Standardantwort

Jetzt musst du aber aufhören zu stillen!

Das Kind isst ja gar nichts!

und ähnliche Ratschläge wurden mir alsbald auch zuteil. Ich traute meinen Ohren nicht. Und stillte trotzig weiter. Zum Glück. Mein Kind gedieh prächtig. Es begann tatsächlich erst sehr spät zu essen. Und oft höchstens mikroskopische Mengen. Aber es gedieh. Und die Kinderärztin war zufrieden. Und das wurde meine stoische Standard-Antwort:

Die Kinderärztin ist zufrieden.

Punkt.

Naja, es ist ja auch das Beste!

antworteten dann viele weise Menschen beflissen – obwohl sie ganz offensichtlich das Gegenteil annahmen.

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by Pixabay

Heute stille ich immer noch – oder wieder

Ich habe gelernt gar nicht mehr hinzuhören, wenn ich mit weisen Ratschlägen bedacht werde. Ich ignoriere sie. Ich tue nicht einmal so, als ob ich zuhören würde. Und das finde ich noch nicht einmal respektlos – im Gegenteil: Ich finde es respektlos sich in derart persönliche Dinge einzumischen. Zumal wenn die Kinder ganz offensichtlich prächtig gedeihen. Und es der Familie gut geht.

Wie lange möchtest du denn stillen?

wurde ich oft gefragt. Ich konnte die Frage nie beantworten. Wie auch? Kann man das denn planen?

Ich weiß nicht so genau, vielleicht bis ich wieder schwanger bin.

war meist meine Antwort. Und so kam es tatsächlich auch.

Was ich für zukünftige Stillbeziehungen gelernt habe

Eine Hebamme prophezeihte mir vor einiger Zeit, dass man mit jedem Kind selbstbewusster wird. Und zumindest für mich stimmt das auch. Blicke, Kommentare, hochgezogene Augenbrauen – all das prallt an mir ab. Ganz gleich ob es ums Stillen, Tragen, Schlafen, kleinkindliche Wutanfälle oder worum auch immer geht. Und genau das nehme ich mit in zukünftige Stillbeziehungen. Diese Ruhe. Denn Ruhe ist das Allerwichtigste für die Stillzeit.


Hier findet ihr die ersten 19 #Anekdoten zum Thema: Stillen in der Öffentlichkeit


Vielleicht habt ihr auch eine nette kleine oder größere #Anekdote zum Thema: Stillen in der Öffentlichkeit. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure #Anekdote bei mir als #Gastbeitrag teilen würdet! Hab ihr Lust? Dann meldet euch gerne per Mail bei mir unter: motherbirth@gmx.de!!! Ich freue mich❤

*EURE MOTHER BIRTH*

#Anekdote #Öffentlichkeit #Stillen #Gastbeitrag #privat #Ruhe #Selbstbewusstsein #Ratschläge #Fragen #einmischen

#freitags5 – Amrum und noch viel mehr/Meer 😄

Auch diese Woche habe ich wieder versucht #achtsamdurchdiewoche zu gehen und für euch die #freitags5 zu sammeln: meine besten Momente der Woche❤

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern

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Pure Lebenslust!

Der schönste Moment mit meinen Kindern war auf Amrum. Wie sie so ausgelassen und völlig unbekümmert über den Strand tobten und tollten. Eine echte Freude ihnen dabei zusehen zu dürfen. Und ein bißchen ansteckend war es natürlich auch… Mein inneres Kind  war ebenfalls nicht mehr zu halten😉 !

Das Lieblingsessen der Woche

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Dorade bereit zum Grillen (by Pixabay)

Mein absolutes Lieblingsessen was eine super leckere Dorade vom Grill. Nur gewürzt mit Salz, Pfeffer und etwas Zitrone. Und sie war SO gut, dass ich tatsächlich vergessen habe sie vorher zu fotografieren. Nachdem sie restlos verspeist war, ist es mir brennend heiß eingefallen: Foto vergessen! Mistikack!😦 Und nun? Irgendein anderes Gericht wählen? Nö! Pixabay hat Abhilfe geschaffen. Die Fotodoubles sehen meinen Originalfischen verdammt ähnlich😉 … Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, aber der Heißhunger ist am Mittwoch Abend einfach mit mir durchgegangen. Sorry!

Mein Lieblingsmoment für mich

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Sonnenaufgang über den Dünen

Mein absoluter Lieblingsmoment für mich war ganz früh morgens. Gegen 6 Uhr wachte ich auf – alle schliefen noch. Das Zelt war in ein goldenes Licht des Sonnenaufgangs getaucht. Als ich in die kühle Morgenluft hinaus kroch, konnte ich diesen wunderschönen Sonnenaufgang sehen. Nur für mich allein. Es herrschte noch diese beruhigende Stille auf dem Zeltplatz. Es war niemand wach, außer mir… Auf dem Weg zu den Duschen habe ich dann doch noch die „Frühaufsteher“ gesehen: Unmengen an kleinen Kaninchen, die überall zwischen den Zelten und Wohnwagen umher huschten. Wir begrüßten uns stumm. Ich liebe diese Stille, die man greifen kann. Und hier war mal wieder so ein Moment 

Das Lieblingsbuch der Woche

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Und bei mir als Mutter auch leider auch…

Das Buch steht ganz hoch im Kurs bei NotYet und auch bei BusyBee, die sich am liebsten als Feuerwehrfrau verkleidet❤ Und auch mich als Mutter spricht das Buch an – aber auf einer ganz anderen Ebene. Ich kenne die Situation nur zu gut, wenn ich gerade genüßlich in ein Stück Brötchen beißen will oder eine Schlückchen von meinem noch heißen Kaffee nehmen will. Dann kommt garantiert ein „Notfall“ dazwischen!🙂 Meistens trinke ich meinen Kaffee kalt… #ausgründen

Inspiration der Woche

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Gedanken zum Online-Clan

Diese Woche bin ich über den Text von Anja bei von guten Eltern gestolpert. Es geht darum, wie sehr sich unserer soziales Netzwerk – unsere Freundschaften – ins Digitale verlagert haben. Selbst wenn wir im echten Leben unter Gleichgesinnten sind, ziehen doch viele trotzdem ihren virtuell verfügbaren Online-Clan vor. Das hat mich zum Nachdenken gebracht: Bin ich auch so? Um ehrlich zu sein: ich liebe meinen Online-Clan, aber noch mehr würde es mich freuen, all diese Menschen in RL zu treffen. Zum Anfassen, in die Augen schauen, zum gemeinsamen Lachen. Einige von ihnen durfte ich ja schon treffen und es war für mich immer eine große Freude. Diese Stunden bleiben in meinem Herzen und in meinem Gedächtnis haften – an die Bilder werde ich mich ewig erinnern können. Und das ist doch das schönste daran: die bildlichen Erinnerungen! Zu mindestens für mich. Online ist er erste Kontakt eventuell einfacher und schneller hergestellt, aber tiefgehende Freundschaften müssen im echten Leben gepflegt werden. Davon bin ich überzeugt.


Weitere wundervolle und inspirierende #freitags5 findet ihr bei Anna von Berlinmittemom.

*EURE MOTHER BIRTH*

AMRUM – ein verlängertes Wochenende im Zelt

Verrückte Ideen sind da, um sie in die Tat umzusetzen!

Vor etwa 2 Wochen hatte ich spontan den Wunsch nach #Amrum zu fahren. Egal wie – ich wollte hin! Unbedingt. Der Herzensmann erklärte mich für dezent verrückt, als ich ihm eröffnete, dass wir „nur“ mit Fahrradanhänger die Insel erobern wollen. Er sagte Dinge wie:

Wie sollen wir das bloß alles transportieren?

Weißt du eigentlich, was wir alles mitnehmen müssen?

Und wenn es die ganze Zeit durchregnet?

EGAL! Starrköpfig wie ich bin, sind seine Einwände an mir abgeperlt… Aber um ehrlich zu sein: ich hatte auch keine Ahnung, wie das alles funktionieren konnte oder sollte, aber den festen Willen meinen Wunsch umzusetzen. Und zugegebenermaßen: wir haben kein Zelt, keine Campingausrüstung… Aber das hindert mich nicht im geringsten es trotzdem zu versuchen. Probleme sind da, um Lösungen zu finden und nicht um aufzugeben. Und  darin bin ich wirklich gut. Das wusste mein Mann, deshalb hat er sich in sein unvermeidbares Schicksal gefügt…😉

Alles klar zur Abfahrt

Ich wollte unbedingt die erste Fähre am Samstagmorgen bekommen. Auch wenn dies bedeutete, dass wir spätestens um 5 Uhr von zu Hause aufbrechen mussten. Der frühe Vogel und so weiter… 10 Uhr morgens auf Amrum: das Zelt steht, die Sachen sind verstaut und wir auf dem Weg zum Einkaufen nach WITTDÜN.

Die Kinder machen derweil ein Nickerchen im nun leergeräumten Fahrradanhänger. Auch sie sind erschöpft vom frühen Aufstehen. Wir schlendern nach dem Einkauf an der Wattseite gemütlich zurück zum Campingplatz, der direkt in den Dünen gelegen ist.

Dünen – wohin das Auge reicht

Direkt vom unserem Zelt aus, führte ein Holzbohlenweg durch das Naturschutzgebiet zum Strand. Schon allein dieser Weg war ein Abenteuerpfad für die Kinder – es gibt ja so viel zu entdecken! Ihr Enthusiasmus war einfach nur ansteckend❤

Trepp auf – Trepp ab

Die Strickleiter auf der Düne diente als Treppe, um sie leichter erklimmen zu können. BusyBee wäre sonst vermutlich nie oben angekommen… Trotzdem hat der Aufstieg ihr alles abverlangt! Sie zählte zum Schluss nur noch:

21… 29… 21… 29… 21…😉

Feinster Sand

Der Sand ist unglaublich fein und extrem weiß hier auf Amrum. Einfach wunderschön – traumhaft! BusyBee kann es gar nicht fassen und streichelt den Sand, fährt mit den kleinen Fingern vorsichtig hindurch und lässt ihn durch ihre Finger rieseln. Immer und immer wieder. Sie ist sichtlich fasziniert.

So kann der Tag beginnen…

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Vom Zelt aus kann ich die Sonne golden über den Dünen aufgehen sehen. So könnte jeder Tag für mich beginnen: völlige Stille, traumhaftes Licht – eine Moment, der mir innern Frieden beschert hat.

Ein Zelt für den Zeltplatz

Das „Problem“ mit dem nicht vorhandenen Zelt, wurde von mir vorbildlich gelöst, wie man hier gut erkennen kann🙂 Es gibt nämlich Leihzelte und genau so eines habe ich uns bei dem heimischen Outdoor-Ausrüster besorgt. Wir alle waren begeistert von diesem Zelt. Vielleicht werden wir uns ein solches tatsächlich selber kaufen… Die Begeisterung fürs Zelten hat die ganze Familie erfasst

Nebel – ein malerisches Dorf

Wir haben natürlich auch einen Spaziergang nach NEBEL unternommen, um die wunderschönen, alten Friesenhäuser mit dem Reetdächern zu bewundern. Ein malerisches Dorf, dass man unbedingt besucht haben sollte, wenn man nach #Amrum fährt!

STRAND

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Wunderschönstes Wetter, trotzdem hatten wir den endlosen Strand quasi für uns! Weit und breit waren keine anderen Urlauber zu sehen.

Die Nordsee war überraschend warm, so dass es für uns alle kein Halten mehr gab! Baden im Meer stand auf dem nachmittaglichen Programm!

Danach wurde über den Strand getobt, gejagt, getollt … Unbändige Ausgelassenheit bei allen! Eine Lebendigkeit, die man fast mit Händen hätte greifen können.

Auf dem Rückweg vom Meer über den endlos erscheinenden Kniepsand, haben wir viele Muscheln gesammelt. Gerade NotYet hat mit vollem Eifer die schönsten und größten Muscheln in seinem Eimer hoch aufgetürmt.

NotYet hat seine Schwester liebevoll ins Dünenklettern eingewiesen… Da geht beim Zuschauen mein Mama-Herz einfach auf❤

Abendstimmung…

Am Abend bin ich zusammen mit NotYet auf dem Dünenkamm – direkt hinter unserem Zelt – geklettert. Von dort aus hatten wir einen grandiosen Überblick über den langsam zur Ruhe kommenden Campingplatz, aber auch einen wundervollen Ausblick auf den Leuchtturm von Amrum, der sich als Silhouette vom Abendhimmel abhob. Seite an Seite schauen wir dem Sonnenuntergang zu.

Dünenwanderweg

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Zum Leuchtturm, den wir noch unbedingt besuchen wollten, führte nicht nur ein befestigter Weg an der Straße entlang, sondern auch der Dünenwanderweg. Und genau diesen haben wir genommen.

Und wir wurden für diese Wegwahl belohnt: durch eine bezaubernde Dünenlandschaft, in die ich mich wirklich verliebt habe.❤ Und nicht nur ich: auch BusyBee war so angetan, dass sie sich immer wieder hinstellte und mit ihren knallpinken Spielhandy Fotos machte😉 … Sooooooo niedlich❤❤❤

Am Ende des Dünenwanderweges – kurz vor dem Leuchtturm – kamen wir durch eine violett blühende Heidelandschaft hindurch. Schön, schöner, Amrum🙂

Wir kommen wieder!

Auch wenn ich sehr traurig war, als das Wochenende zu Ende ging, so hab ich mir doch eines geschworen: Wir kommen wieder! Garantiert. Es war einfach ZU schön…

Und selbst der Herzensmann musste zugeben: Es war eine meiner besten „verrückten Ideen“ der letzten Jahre!🙂 Und alle seine Bedenken waren grundlos, da dieser Trip einfach super gut organisiert war von MIR! :-) (Selbstlob muss auch mal sein…)

FAZIT

Ein Kurztrip nach Amrum mit dem Zelt ist selbst mit kleinen Kindern unbedingt und uneingeschränkt empfehlenswert. Eine Voranmeldung auf dem Campingplatz ist nicht erforderlich, so dass man immer anreisen kann, auch wenn die Insel restlos ausgebucht ist – wie es auch an diesem Wochenende der Fall war. Für kurz Entschlossene wie wir, eine echte Alternative, die es sich lohnt auszuprobieren!

 

*EURE MOTHER BIRTH*

#Amrum #Baden #Camping #Dünen #Dünenwanderweg #Fähre #Insel #Kind #Kinder #Leuchtturm #Nebel #Nordsee #Sand #Sonne #Sonnenuntergang #Strand #Wittdün #Wochenende #Zelt #zelten 

{19} Stillen in der Öffentlichkeit – #Gastbeitrag von dreamingtoday

Jede Geschichte rund ums Stillen, ob schön oder traurig, hat seine wichtige Berechtigung geteilt zu werden, deshalb finde ich diese Blogreihe ganz wunderbar und freue mich sehr, ein Teil davon sein zu können.

Danke Lara von dreamingtoday, dass du meine Blogreihe mit deiner #Anekdote zum Stillen in der Öffentlichkeit bereicherst! Und ich gebe dir vollkommen recht: positive Erfahrungen werden viel zu selten verbreitet. Stattdessen erreichen leider die negativen Geschichten einen relativ höheren Bekanntheitsgrad – nicht nur beim Thema Stillen :-( Das sollte sich ändern. Jeder von uns kann dazu seinen Beitrag leisten❤ …


Positive Erfahrungen sollen geteilt werden

Ich bin der Meinung, dass es besonders wichtig ist positive Erfahrungen zum Stillen in der Öffentlichkeit aktiv zu teilen und davon zu erzählen. Vor der Geburt habe ich den Eindruck bekommen, dass es eine einzige Hexenjagd darstellt, sein Kind in der Öffentlichkeit zu stillen. Ich glaube dieses, (mein) Bild, war besonders von den USA beeinflusst, wo es oft einen Skandal darstellen kann, wenn eine Frau öffentlich stillt. Ich hätte gerne mehr von positiven Erfahrungen gelesen. Auch um denen, die es für Frauen zu einer Hexenjagd machen öffentlich zu stillen die Stirn zu zeigen!

Wir und das Stillen

Unser Start war leider nicht so rosig und es drehte sich alles um die Sorge zu wenig Milch zu haben um meinen kleinen Sohn A. nur mit Muttermilch ernähren zu können. Er bekam deshalb von Anfang an Babynahrung dazu gefüttert. Nach knapp 6 Monaten konnte ich endlich meinen Frieden mit dem Weg Brust plus Flasche schließen. Mittlerweile stillen wir seit 19 Monaten und ein Ende ist nich in Sicht. Wir genießen die Momente beide, ob am Tag oder in der Nacht.

(Auf meinem Blog habe ich meine Stillgeschichte ausführlicher beschrieben.)

Stillen in der Öffentlichkeit

Das erste öffentliche Stillen

Das erste Mal, als ich in die Situation kam in der Öffentlichkeit zu stillen, war A. ca. 3,5 Wochen alt. Mein Freund war gerade wieder zurück zur Arbeit gekehrt. Ich war mit dem Baby zum ersten Mal im Supermarkt. Ich war sehr aufgeregt, da ich mich langsam wieder einigermaßen fit fühlte nach der Geburt. Es war ein ziemlich kalter Winter und Temperaturen um -10 Grad bei uns in im Süden Finnlands.

Ich war gerade fertig mit dem Bezahlen und wollte langsam Richtung S-Bahn gehen. Da meldete sich A., ich stand Mitten in einem kleinen Einkaufszentrum, um uns herum wuselten Menschen. Es gab eine Bank, diese in der Mitte des Einkaufszentrums und ich fühlte mich irgendwie unwohl dort zu stillen.

Ich beschloss erst mal zügig zum Zug zu gehen, vielleicht beruhigt ihn das Schaukeln des Wagens. Dem war nicht so, als ich aus dem Fahrstuhl am Gleis ausstieg, entschied ich A. einfach dort zu stillen. Ich stellte mich mit ihm in eine windgeschützte Ecke neben den Fahrstuhl. Als ich da stand, bei -10 Grad in der Kälte und der ranzigen Ecke des Fahrstuhls machte ich mir ein paar Gedanken. Hier sein Baby stillen kann man machen, A. war schnell beruhigt. Aber will ich das? Nein!

Moment des Kraftholens

Seitdem ist es mir ziemlich egal wo ich stille, ich sehe zwar zu ein ruhiges und nettes Plätzchen zu finden und uns hinzusetzen. Der Grund dafür ist nicht, weil ich mich verstecken will, sondern, weil Stillen für mich auch immer ein Moment der Kraftholens bedeutet. Immerhin gebe ich eine Menge Kraft an mein Kind weiter.

 

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Bank in den königlichen Gärten – ein perfekter Platz zum Stillen

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Und, weil mir wie eingangs erwähnt wichtig ist, positive Erfahrungen zu teilen, zum Schluss eine kleine #Anekdote zu einem wirklich schönen oder gar “süßen” Stillmoment in der Öffentlichkeit.

Vor einigen Wochen waren wir zu Hause in Deutschland zu Besuch und waren dort in meiner Heimatstadt Hannover in den Herrenhäuser Gärten. Einer großen wunderschönen Gartenanlage, perfekt für kleine Erkunder, wie A. einer ist. Irgendwann braucht auch ein Erkunder eine Pause und wir setzten uns zum Stillen auf eine Bank.  Es kam eine Gruppe älterer Herrschaften vorbei, eine Frau der Gruppe schaute immer wieder zu uns. Ich konnte ihre Blicke nicht einordnen und überlegte ob ich mir zur Vorsicht einen Spruch zum Kontern parat legen sollte. Doch was sagte sie auf einmal zu uns?

“Süß!”

Sie lächelte und ging weiter, dann drehte sie sich wieder um, hielt den Daumen hoch und sagte erneut: “Süß!” Mein Freund hat diesen schönen Augenblick (ohne die Frau allerdings, haha) zum Glück eingefangen. (siehe Bild oben)


Hier findet ihr die ersten 18 #Anekdoten zum Thema: Stillen in der Öffentlichkeit


Vielleicht habt ihr auch eine nette kleine oder größere #Anekdote zum Thema: Stillen in der Öffentlichkeit. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure #Anekdote bei mir als #Gastbeitrag teilen würdet! Hab ihr Lust? Dann meldet euch gerne per Mail bei mir unter: motherbirth@gmx.de!!! Ich freue mich❤

*EURE MOTHER BIRTH*

#Anekdote #Öffentlichkeit #Finnland #Hannover #Parkbank #Fahrstuhl #Bahnhof  #Supermarkt #Gastbeitrag #Stillen #KöniglicheGärten #positiveErfahrungen 

Über den Mythos des zu engen Beckens

Mit diesem Beitrag möchte ich mich für den scoyo ELTERN! Blog Award bewerben.

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Mein ganz persönliches Reizthema, dass mich immer wieder zur Weißglut treibt  😈! Vor allem wenn ich mit Frauen spreche oder auch twittere😉 und sie mir berichten, wie verunsichert sie von Ansagen, wie:

„Da wird Ihr Kind niemals durchpassen!“

waren und immer noch sind. Sie zweifeln ihre Gebärfähigkeit an oder lassen, aus Angst und Unsicherheit heraus, gleich einen Kaiserschnitt machen. Nach dem Motto: Hat ja eh keinen Sinn bei mir… Aber warum werden so vielen Frauen „bauliche Mängel“ unterstellt? Sind so viele von uns Frauen wirklich so schlecht gebaut, oder aber hat der „Sachverständige“ etwa keine Ahnung?! 😱 Aber dazu später mehr – nun erstmal eine Geschichte, die anmutet, wie aus meiner blühenden Phantasie entsprungen, aber sie ist real und bei weitem kein Einzelfall!

Eine kleine Märchenstunde

Es war einmal eine junge Mutter, die ihr erstes Kind gebären wollte – ein zartes, eher kleines Kindlein mit 3150 g Gewicht und einer Größe von 51 cm. Die böse Stiefmutter hieß in diesem Fall: Zangengeburt mit Powerpressen, Dammschnitt und Kristeller-Griff… Die Vermutung eines Beckenmissverhältnisses stand im Raum. Die Moral von der Geschicht: ohne Zange geht es nicht… 😕

Nun wurde eben diese Mutter abermals schwanger. Das Ultraschallorakel prophezeite ihr Gewichtsschätzungen um etwa 3600 g. Diese unerschütterliche Mutter wollte eine weitere vaginale Geburt „wagen“. Die Ärzte ließen sie gewähren. Sie versicherten ihr aber auch, dass bei ihrer „Vorgeschichte“ und dem wahrscheinlichen Beckenmissverhältnis auf jeden Fall eine geplante Sectio stattfinden würde, wenn auch nur der Hauch eines Verdachtes bestände, dass das ungeborene Kind 4000 g oder mehr wiegen könnte. Solch ein „Riesenbaby“ wäre unmöglich bei ihrer „baulichen Ausstattung“ natürlich zu gebären: „Da wird ihr Kind niemals durchpassen!“ 

Nun kam der Tag der Geburt: für alle unfassbar – an ein Wunder grenzend, gebar diese Frau ein Kind mit 4450 g Geburtsgewicht – ebenfalls bei einer Größe von 51 cm – aus eigener Kraft! Ohne Zange, ohne angeleitetes Powerpressen, ohne Dammschnitt und ohne Kristeller-Griff. Wären wir jetzt im Mittelalter, wäre sie vermutlich als Hexe verbrannt worden… 😉

Wie konnte das passieren? Können Becken wachsen? Wieso gibt es ein angebliches Beckenmissverhältnis bei der einen Geburt, das aber offensichtlich bei der anderen überhaupt nicht mehr vorhanden zu sein scheint? Fragen über Fragen. Aber wirkliche Antworten um den Mythos des weiblichen Beckens zu lüften, bekommen die allermeisten Frauen nicht. Nur eine, häufig lieblos dahin geworfene, Diagnose. Punkt. Keine Erläuterungen, keine Erklärungen – nur einen angeblichen Fakt: ZU ENG – PASST NICHT. Viele wissen dabei gar nicht, wie das weibliche Becken aufgebaut ist und welche Veränderungen es während Schwangerschaft und Geburt durchläuft – wohl auch die meisten Ärzte nicht 😁… Ansonsten kann ich mir viele ärztliche Aussagen einfach nicht mehr logisch erklären! #traurigeWahrheit

Warum das Becken keine Parklücke ist!

Ich kann mich des Eindrucks einfach nicht erwehren, dass viele Ärzte das weibliche Becken als eine Art Parklücke betrachten – mit vorgegeben Maßen, unveränderlich. Das ungeborene Kind wäre bei diesem bildlichen Vergleich wohl das Auto 😁… Beim Auto weiß ich normalerweise allerdings, wie groß es ist – ich weiss, ob ich in einem Smart sitze, oder aber in einem VW-Bus. Dementsprechend suche ich eine passende Parklücke. Bei den vorgeburtlichen Gewichtsschätzungen per Ultraschall ist das hingegen immer so eine Sache… Abweichungen nach oben und nach unten können durchaus vorkommen und sind gar nicht mal so selten. Im Mittel weicht das geschätzte Gewicht um 350-500 g vom tatsächlichen Geburtsgewicht ab, aber wie das Beispiel oben anschaulich darlegt: manchmal eben auch deutlich mehr!

„Fehlschätzungen von einem Kilogramm und mehr sind keine Seltenheit.“*

*Schmid, Sarah: Alleingeburt – Schwangerschaft und Geburt in Eigenregie; Salzburg, 2014, S. 84.

Zudem hinkt auch der Vergleich von Becken zu Parklücke irgendwie: auch wenn wir uns manchmal wünschten, dass sich die parkenden Autos nur ein paar Zentimeter weiter nach außen schieben könnten, damit unser Auto doch noch in die Parklücke passen würde, so passiert es in der Realität nie. Das ist der entscheidende Unterschied zum Becken. Das hat eben keine festen Maße – sie sind veränderlich – anpassungsfähig! Eben ein genialer Clou der Natur! Ganz nach dem Motto: Was nicht passt, wir passend gemacht! 

Faktencheck zum weiblichen Becken

„Denn das weibliche Becken ist kein starrer Knochenring, sondern besteht vielmehr aus insgesamt sieben unterschiedlichen Segmenten, die durch Sehnen und anderes stabilisierendes Gewebe miteinander verbunden sind. Diese Verbindungsstellen werden durch das Hormon RELAXIN besonders stark kurz vor der Geburt aufgeweicht, so dass das Becken in der TIEFEN HOCKE optimalen Raum für das Baby schaffen kann. Aus Kulturen, wo regelmäßig in der tiefen Hocke gearbeitet und dann auch geboren wird, wissen wir, dass die Diagnose >>Kopf-Becken-Missverhältnis<< im Prinzip unbekannt ist.“*

*Bartig-Prang, Tatje: Autogene Geburt, Mit Hypnobirthing selbstbestimmt gebären, Stuttgart, 2016, S. 37.

Also halten wir mal kurz inne und die Fakten fest: Das Becken hat keine festen Maße, die sich vorher bestimmen lassen! Es kann seine Größe variieren, da es eben NICHT aus einem festen Knochenring besteht, was eine weitverbreitete Fehlannahme ist. Auch Ärzte, die es eigentlich besser wissen müssten, erliegen dem Trugschluss viel zu oft! Hierzu schreibt Ina May Gaskin mehr als treffend😉 :

„{…}{Gegen das Vermessen des Beckens spricht}, dass sich die Beckenmaße verändern, je nachdem, welche Körperhaltung Sie gerade einnehmen. (Nebenbei gesagt, wissen das die meisten Ärzte nicht.) Eine der größten Schwachstellen {…} ist die Annahme, das Becken einer Frau habe eine konstante Größe und Form. Das wäre nur dann richtig, wenn das Becken ein fester Knochenring wäre.*

*Gaskin, Ina May: Die selbstbestimmte Geburt. Handbuch für werdende Eltern mit Erfahrungsberichten, München 2015, 10. Aufl., S.199/200.

Zudem ist es wirklich erstaunlich, dass die Diagnose „Beckenmissverhältnis“ in bestimmten Kulturkreisen offensichtlich keine so große oder eben gar keine Rolle spielt, ganz im Gegensatz zu hier in  Deutschland… Wir machen es uns aber auch wirklich schwer, weil wir trotz aller gegenteiliger Studien, an der Geburtshaltung: Typ „verunglückter Käfer“ festhalten. Bequem für die Geburtshelfer – erschwerend für das Baby, dem wir damit keine Gefallen tun und damit auch uns als Gebärenden nicht!

RELAXIN – was ist das überhaupt?

Relaxin ist ein körpereigenes Hormon, das während einer normal verlaufenden Geburt in ausreichender Menge ausgeschüttet wird. Umgangssprachlich kann man es auch als „Weichmacher-Hormon“ bezeichnen. Es wirkt besonders auf die Beckenverbindungen und ermöglicht Gewebedehnungen, die weit über das normale Maß hinausgehen.

TIEFE HOCKE – wozu ist sie gut und welchen Einfluß hat sie auf das Becken?

Man muss sich bewusst machen, dass sich in dem Moment, wenn sich das Baby durch das Becken schiebt, das Steißbein und das Kreuzbein der Mutter ein Stück nach hinten schwingt – das gibt dem Kind zusätzlichen Raum, um durch das Becken zu kommen. Liegt die Frau allerdings auf dem Rücken oder befindet sich in einer halbsitzenden Position, lastet ihr Körpergewicht sowohl auf dem Steißbein als auch dem Kreuzbein und verhindert so die Bewegung dieser Knochen nach hinten. Was für die tiefe Hocke gilt, kann man auf alle aufrechten Gebärpositionen, wie knien, stehen oder eben sitzend auf dem Gebärhocker, übertragen!

Das zu schwere Kind und warum es doch hindurch passt!

Eins muss man sich hierbei verdeutlichen: Der kindliche Kopf ist und bleibt der größte Durchmesser, selbst bei einem sehr schweren Kind! Und der Kopf ist auch bei Kindern mit hohem oder sehr hohem Geburtsgewicht nicht nennenswert speckiger, als bei anderen Babys. Diese Kinder sind vornehmlich am Körper oder aber an den Extremitäten fülliger. Und sollte das Bäuchlein tatsächlich mal dicker sein, als der Kopf, dann schwabbelt sich der Speck schon durch das Becken, da er ja nicht so hart wie der Schädel und bis zu einem gewissen Grad knautschbar ist😉 … Also keine Panik, wenn die doch häufig ungenaue Ultraschallschätzung des zu erwartenden Geburtsgewichtes sehr hoch ausfällt – es ist noch lange keine Kaiserschnittindikation, wie einige Ärzte den Frauen weiss machen wollen! Auch fülligere Babys passen durchaus durch euer Becken!

Die BECKENPRESSE – oder warum die Zange nicht immer sein muss

Die Beckenpresse ist die schonendere Alternative zur Zangengeburt oder aber zur Saugglocke, bei der sowohl das Kind als auch die Mutter nicht ganz unerhebliche Verletzungen davon tragen können. Der Herzensmann kann davon ein Liedchen singen… Die dauerhaft verformte Schädelplatte – Einwölbung am oberen Hinterkopf – wird ihn immer an seine Geburt mit Hilfe von Zange und Saugglocke erinnern😦 Und dabei gibt es eine so simple, wie effektive Alternative: die Beckenpresse. Dabei wird die Flexibilität und der Bewegungsspielraum des weiblichen Beckens genutzt. Wenn man aber eben nicht daran glaubt, dann bleiben so wundervolle Methoden vielen Frauen und Kindern verwehrt, was wirklich schade ist. Die Methode funktioniert folgendermaßen:

Man übt Druck auf den oberen Beckenkamm aus, während die Frau presst. Durch den von außen ausgeübten Druck, werden die Hüftknochen oben zusammengeschoben, während sie sich am unteren Ende des Beckens öffnen.

Es wird zusätzlicher Platz geschaffen, so dass auch schwierige Geburtslagen möglich sind, wie z.B. die Stirnlage, die normalerweise einen Kaiserschnitt erfordern würde. Also es lohnt sich über diese einfache Methode näher nachzudenken, die lediglich die hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des weiblichen Beckens ausnutzt!

Ein Hoch auf das weibliche Becken, das so viel mehr kann, als man ihm landläufig zutraut… Also traut eurem Becken – es biegt das/sich schon hin😉

 

*EURE MOTHER BIRTH*


Quelle:

  • Bartig-Prang, Tatje: Autogene Geburt, Mit Hypnobirthing selbstbestimmt gebären, Stuttgart, 2016, S. 36/37.
  • Gaskin, Ina May: Die selbstbestimmte Geburt. Handbuch für werdende Eltern mit Erfahrungsberichten, München 2015, 10. Aufl., S.199/200, 266/267.
  • Schmid, Sarah: Alleingeburt – Schwangerschaft und Geburt in Eigenregie; Salzburg, 2014, S. 80/81, 84.

#freitags5 – im Zeichen einer Geburtagsfeier…

Diesmal habe ich es wieder geschafft und war #achtsamdurchdiewoche unterwegs. Deshalb freue ich mich heute sehr, euch meine #freitags5 vorstellen zu dürfen – auch wenn sie zugegebenermaßen etwas geburtstagslastig sind😉

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern

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BusyBee mal wieder auf dem Weg zum Hüüüüpfeeeen😉

BusyBee hat ein Prinzessinnen-Schloss-Trampolin bekommen. Liebe auf den ersten Hüpfer❤ Mit ihrem ungestümen Wesen hüpft sie wie besessen darin herum. Sie jauchzt vor Freude und Vergnügen. Und wenn sie dann in einer Dauerschleife

Hüüüüpf, hüüüüüüüüpf, hüüüüüüüüüüüüpf!!!!

brüllt, während sich ihr kleiner Körper immer wieder auf und ab bewegt, dann weiß ich: es war genau das richtige Geschenk und mein Mama-Herz schmilzt dahin beim Anblick dieses freudestrahlenden Kindes.

Das Lieblingsbuch der Woche

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Mein kleines verrücktes Hühnchen ist natürlich begeistert von diesem Buch🙂

Das Lieblingsbuch ist diese Woche ein Kinderbuch. Genauer gesagt ein Wimmelbuch, welches BusyBee zum Geburtstag bekommen hat. „Frau Huhn will ans Meer“ ist gerade so passend und beliebt, da wir ja am Wochenende nach Amrum fahren wollen und dort in den Dünen zelten werden. Mehr Meer geht nicht. BusyBee legt das Buch gar nicht mehr aus der Hand – Vorbereitung ist alles …🙂

Das Lieblingsessen der Woche

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Das Krümelmonster in mir ist verliebt…❤

Ich gestehe: ich liebe alles Süße und vor allem Kuchen kann ich nie wieder stehen. Deshalb  kann das Lieblingsessen dieser Woche auch nur der Geburtstagskuchen von meiner Tochter sein! Es ist ein Papageienkuchen mit extra viel Zitronenguss und reichlich Dekoration, die man mit den Fingern wunderbar abpuhlen kann🙂 …

Mein Lieblingsmoment für mich

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Meine neue Lieblingshose❤

Ich war am Mittwoch doch tatsächlich mal kurz ohne meine Kinder shoppen… Endlich mal entspannt durch die Gänge schlendern, diese Ruhe… Es war einfach schön, mal nur so für mich zu sein. Und dann habe ich tatsächlich auch noch eine Hose gefunden, die mir richtig gut gefallen hat. Dazu muss ich euch sagen, dass normalerweise der Hosenkauf bei mir immer eher schwierig ist. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut!🙂

Inspiration der Woche

Und auch diese Woche hat es Tanja von HerzBauchWerk es wieder geschafft zu meiner Inspiration der Woche zu werden. Ihr Video zur Kinderwunschzeit hat mich persönlich sehr angesprochen. Vielleicht auch gerade deswegen, weil ich seit einiger Zeit wieder eine kleine Seele in meiner Nähe spüre – unser drittes Kind – da bin ich mir sicher. Es ist viel zaghafter als BusyBee. Schüchtern würde ich fast sagen. Ich lade es ein zu mir zu kommen, näher zu kommen – mal sehen, wann es sich traut BusyBee die Stirn zu bieten😉 … Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon❤


Weitere wundervolle und inspirierende #freitags5 findet ihr bei Anna von Berlinmittemom.

*EURE MOTHER BIRTH*

Die Geschichte einer selbstbestimmten Geburt

Als ich die ersten Zeilen des Textes gelesen habe, war ich sofort zu Tränen gerührt. Es ist ein Bericht von einer heilenden Geburtserfahrung. Sie zeigt, dass selbstbestimmtes Gebären für die Mutter zu einer Traumgeburt führt. Dabei ist aus meiner Sicht der Geburtsort nicht unbedingt entscheidend, sondern viel mehr die Zurückhaltung der interagierenden Personen. Die Mutter gebärt und wird nicht entbunden!

Bitte lest unbedingt diesen Geburtsbericht. Er ist eine Inspirationsquelle für alle Mütter oder werdenden Mütter.

 

*EURE MOTHER BIRTH*

MaxiGöre

Hier kommt unser Geburtsbericht.
Ich teile ihn mit euch weil ich zeigen möchte, dass es auch nach einem Geburtstrauma einen Geburtstraum geben kann.

Natürlich ist das meine persönliche Empfindung.

Ich warne vor. Es wird ganz ehrlich, es werden Erinnerungen zur ersten Geburt erwähnt, die vielleicht triggern könnten. Aber ich möchte das einfach festhalten.

Es ist Mittwoch der 27.07.2016, circa 12.30 Uhr.
Die Hebamme kommt. Wir haben uns verabredet und sie gab mir die Option auf eine Eipollösung. Ich fragte auf Twitter dazu nach und erhielt sowohl positive als auch negative Antworten, entschied mich am Ende aber dafür.

Es war ein bisschen unangenehm, es hat ein wenig geziept. Aber es war nicht schlimm.
Noch während meine Hebamme „da unten“ rum fummelte kam eine erste Wehe.

Sie sagte wenn jetzt nichts passiert, sei der Minihulk noch nicht so weit. Ich versprach mir erstmal Nichts. Wir plauderten noch ein wenig, es ziepte hier…

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Stillen eines Kleinkindes – oder: „Und wo bitte ist dein Baby?“

Filterbubble – auch im RL birgt sie Annehmlichkeiten

Ich bewege mich normalerweise fast ausschließlich in Kreisen, die wissen, dass ich eine Langzeitstilleren bin. Jaaaaa, es gibt auch eine Filterbubble im RL😉 Und ja, ich nutze ihre Annehmlichkeiten auch außerhalb der Internets. Ich fühle mich einfach wohl in ihr. Ich muss mich nicht ständig erklären oder rechtfertigen – es ist meine Komfortzone, die ich bewusst nutze und genieße. Es ist bequem. Vielleicht bin ich auch bequem… Und sollte ich mich doch mal außerhalb von meiner kleinen selbst erschaffenen Filterbubble wiederfinden, dann stille ich diskret mein Kind ohne große Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Nicht weil ich mich schäme, sondern weil ich es nicht mag im Mittelpunkt zu stehen. Egal in welcher Situation. Es hat nichts mit dem Stillen zu tun. Ich mag es einfach nicht, wenn die Blicke auf mir ruhen.

KEIN Thema

Sprechen tue ich sehr selten über das Langzeitstillen außerhalb meiner Filterbubble – sowohl im RL als auch im Netz. Ich hänge das Thema nicht an die große Glocke, weil es eben KEIN Thema für mich ist. Es ist für mich das Normalste auf der Welt meinen Kindern so lange die Brust zu geben, bis sie sich selbstbestimmt abstillen. Deshalb verliere ich kaum ein Wort darüber. Ich will niemanden überzeugen, dass mein Weg der einzig Richtige ist und ich will auch nicht mit eindringlichen Worten überredet werden, dass mein Weg – aus welchen Gründen auch immer – der Falsche ist. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, ist dass leider beim Thema: Stillen, insbesondere beim Langzeitstillen, außerhalb der flauschigen Filterbubble fast ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb schweige ich lieber, denn sinnlose Diskussionen, die zu nichts führen, als zu Verletzungen auf beiden Seiten, führe ich nur sehr ungern. Und Ausgangspunkt für eine solche, mag ich erst recht nicht sein.

Und dann rutscht mir eine unbedachte Bemerkung raus…

Aber manchmal tue ich es doch. Ich spreche mein Langzeitstillen an. Unüberlegt, aus einem Impuls heraus. Und dann entstehen mitunter peinliche Situationen. Nicht für mich, sondern meist für mein Gegenüber. Unbeabsichtigt schubse ich einen anderen Menschen in ein Fettnäpfchen – nicht aus meiner Sicht, sondern aus seiner. Entweder sie gehen zur Verteidigung über, oder aber sie entziehen sich mir. Machen einen weiten Bogen um mich, peinlich berührt und nicht wissend wie sie mit dieser – für sie so unbekannten – Situation umgehen sollen.

Aber ist das wirklich so schwer?

Aber ist es wirklich so schwer? Bürde ich meiner Umwelt wirklich zu viel Toleranz auf? Verlange ich zu viel Verständnis? Bin ich unverhältnismäßig egoistisch, wenn ich mir Akzeptanz für das Langzeitstillen wünsche? Ich möchte gar nicht, dass alle meinen Weg für gut heißen und befürworten. Nein, dass ist gar nicht mein Wunsch. Ich möchte mich nur nicht wie eine Aussätzige fühlen, die man meiden sollte, wie ein Alien, der sich leider in der falschen Galaxie verirrt hat. Das bin ich nämlich nicht. Ich bin nur eine Variante von „Normal“. Eine von tausend Facetten. Eine Seite des Spektrums – vielleicht nicht alltäglich, aber immer noch normal. Auch das Stillen nach dem Babyalter ist normal. Nicht abnormal. Nicht seltsam. Vielleicht selten, aber nicht seltsam.

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Mein großes Baby…😉

„Und wo bitte ist dein Baby?“

Es trug sich vor kurzem zu, dass ich ein gestilltes Baby auf dem Arm hielt. Ich war außerhalb meiner kleinen, feinen Filterbubble unterwegs. Es waren Menschen anwesend, die weder mich, noch meine Situation kannten. Keine Ahnung davon hatten, dass ich meine Kinder langzeitstille. Das Baby drehte sich zu meiner Brust um und wollte gestillt werden. Ich lächelte und sagte ganz unbedacht aus einem Impuls heraus :

Ach, es riecht bestimmt meine Milch!

Nettes und freundliches Lachen schlug mir aus der Runde entgegen. Verständnisvolles Nicken. Eine stillende Mutter halt… Dann etwas später wurde ich angesprochen und gefragt:

Und wo bitte ist dein Baby?

Zuerst war ich irritiert. Habe die Frage nicht recht verstanden. Wusste nicht worauf dieser mir fremde Mensch hinaus wollte. Ich sagte, dass mein jüngstes Kind BusyBee wäre, die gerade auf meinem Arm war, aber sie doch nun wirklich kein Baby mehr ist. Jetzt war es an der Zeit für die Verwirrung auf der Gegenseite! Es wurde etwas betreten gesagt:

Äh, da habe ich dich vorhin wohl falsch verstanden. Ich dachte, du hättest gesagt, dass du noch Milch hast…

Der Herzensmann, der gerade dazu kam, sagte ganz selbstverständlich im Vorbeigehen:

Sie stillt unsere Tochter.

Nicht mehr und nicht weniger. Punkt. Die betreffende Person hat den Blick gesenkt, nichts mehr geantwortet und ist uns den restlichen Tag aus dem Weg gegangen. Für sie war es nicht so selbstverständlich wie für uns. Da war nun das besagte Fettnäpfchen – ich habe einen Menschen unbeabsichtigt hineinstolpern lassen. Es war nicht meine Absicht – vermutlich auch nicht die meines Gegenübers.

„Öffentlichkeitsarbeit“

Und wie kann man diese Fettnäpfchen in Zukunft verhindern? Ich denke, dass das Stillen eines Kleinkind mehr Öffentlichkeitsarbeit braucht! Es führt ein unscheinbares Nischendasein. Was eigentlich ok ist, aber so wird es nicht zu mehr Akzeptanz und Toleranz kommen. Es muss bekannter werden, es muss als eine Variante von „Normal“ breitere Bekanntheit erlangen. Und auch ich muss mich aus der Komfortzone meiner Filterbubble heraus bewegen, damit sich dies ändert. Wenn es mehr Menschen bewusst wird, dass die Stillzeit nicht zwangsweise nach 4-6 Monaten enden muss, sondern sie auch noch andauern kann, wenn das Kind laufen kann, ja selbst wenn es sprechen kann und seine Stillmahlzeit verbal einfordert. Es muss in den Köpfen der Menschen ein Umdenken beginnen. Vielen kommt es gar nicht in den Sinn, dass ein Kleinkind noch an der Brust trinkt. Aber eben dieses Wissen sollte wieder in die Gesellschaft getragen werden. Und wer sollte das machen, wenn nicht sie Langzeitstellerinnen selbst? Ich möchte bei mir anfangen, möchte offensiver – auch außerhalb meiner Filterbubbel, mein Langzeitstillen ansprechen. Zeigen, dass es normal ist auch jenseits des Babyalters seinem Kind die Brust zu geben.

Es gibt kein allgemein gültiges Zeitfeister für die Stillzeit, sondern nur ein individuelles! So individuell wie das Mutter-Kind-Paar, das stillt!

*EURE MOTHER BIRTH*

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#Blogparade: Gedanken zum zweiten Kind – „Du bist mit deinem Herz aus Gold einfach in mein Leben gerollt…“ ❤

Liebe Katharina, ich habe dir ja versprochen, dass ich noch einen besonderen Text extra für deine #Blogparade – Gedanken zum zweiten Kind verfassen werde. Hiermit löse ich mein Versprechen ein. Ich nehme den 2. Geburtstag meiner Tochter zum Anlass Revue passieren zu lassen. Ein Brief für BusyBee


Mein liebes zweites Kind

Danke für deine Geduld

Du hast so lange gewartet, so lange ausgeharrt, bis ich endlich den Mut gefunden habe dich zu mir zu bitten. Du warst immer da – an meiner Seite – aber du hast mich nicht gedrängt. Mir meine Zeit gelassen. Gewartet und gehofft. Nicht umsonst, da du mich wahrscheinlich besser kennst, als ich mich selbst. Du wusstest, dass es nur eine Frage der Zeit war. Tief in meinem Herzen wollte ich dich unbedingt, von ganzem Herzen habe ich mir dich gewünscht, nur mein Trauma aus der ersten Geburtserfahrung hat mich zögern lassen. Mich ausgebremst. Dich nicht mit offenen Armen empfangen lassen. Ich war reserviert – hatte vielleicht auch Angst vor dir. Vor deiner unbändigen Energie, die ich spüren konnte. Die du mich immer wieder hast spüren lassen. Du hast deutlich gemacht:

Mich wirst du so schnell nicht wieder los! Ich hab den Mut – trau du dich auch!

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stille Momente mit dir…❤

Ich konnte dir alles erzählen…

Als ich mich endlich getraut habe, dich zu mir zu bitten und du ein winzig kleiner Krümel in meinem Bauch warst, hast du mir Halt gegeben. Immer wieder. Wenn ich verzweifelt war, haderte, Angst hatte, weder ein noch aus wusste, dann gabst du mir den nötigen Halt, du winziges kleines Wesen. Ja, DU hast mir – deiner Mutter – Halt gegeben! Ich habe viel mit dir gesprochen, meine tiefsten Gefühle mit dir geteilt. Dinge ausgesprochen, die ich niemals einem anderen Menschen eingestanden hätte. Ich kannte deine Stärke, deinen Mut. Du hast so viel davon, dass es auch noch für mich gereicht hat. Du hast mich auch mutig und stark gemacht. Du bist ein Geschenk des Himmels, dass ich genau in dieser Situation brauchte, nötig hatte. Ich war schwach, aber durch dich habe ich Mut gewonnen, mich stärker gefühlt. Ich spürte deinen starken Willen, der sich immer wieder zeigte. Du hast dich nie beirren lassen. Nie.

Was du mich gelehrt hast

Deine Unbeirrbarkeit, deine Sturheit, dein starker Willen waren mir Vorbild. Ich habe mich früher immer sehr von den Meinungen anderer leiten lassen. Habe mich beeinflussen lassen, meinem Bauchgefühl misstraut und anderen vertraut. Meist war das nicht unbedingt zu meinem Vorteil. Du warst mein Bauchgefühl. Du hast mich an die Hand genommen und mir einen neuen Weg gewiesen. Ich sollte auf mich – auf meine Meinung, auf meinen Bauch, auf dich – hören. Mich nicht beirren lassen, an meinen Zielen und Träumen festhalten. Du hast an mich geglaubt, an uns als Team. Sonst hättest du nie so lange und beharrlich gewartet, um endlich in unsere Familie kommen zu dürfen. Dafür danke ich dir von ganzem Herzen.❤

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Du und ich: WIR❤

Eine ganz besondere Verbindung

Ich habe immer unsere tiefe, besondere Verbindung gespürt. Du warst immer präsent, immer da. Immer wenn ich mich fragte – dich fragte – ob es dir gut gehen würde, hast du mir geantwortet. Unverzüglich. Darauf konnte ich vertrauen. Ich konnte dir vertrauen. Ich habe auf dich vertraut. Wir hatten auch unser gemeinsames Zeichen: wenn ich dringend deine Mithilfe oder dein OK brauchte, dann musste ich nur 3x auf deine kleine Fußsohle tippen. So einfach, so simpel – so effizient. Ein direkter Draht zu dir. Für mich hattest du immer ein offenes Ohr. Tag und Nacht.

Motherbirth

Und genau diese besondere und tiefe Verbindung zu dir, hat mir das genügende Vertrauen dazu gegeben, um mit dir – genau mit dir – meine, nein unsere, Traumgeburt zu meistern. Wir hatten ein unvergessliches Erlebnis zusammen: deine Geburt. Ein Fest, dass nicht nur deine Geburt, deinen Geburtstag feiert, sondern auch mich als Mutter, mich als Frau, mich als Schöpferin neuen Lebens und natürlich auch uns, uns als Einheit, uns als Team. Es wird auch das WIR gefeiert – du und ich. Am 9. August bist nicht nur du geboren worden durch mich, sondern ich bin ebenfalls geboren worden. Du hast mich zur Mutter gemacht. Hast mich meinem weiblichen Körper auf eine Art und Weise völlig neu entdecken lassen, wie ich es nie für möglich gehalten habe. Du hast mir meine Grenzen aufgezeigt und mich sie überwinden lassen. Hast mich mutiger, stärker und selbstbewusster werden lassen. Du hast mich zu einem anderen Menschen gemacht. Einer, zu dem ich ohne dich nicht geworden wäre.

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Mein kleines Energiebündel…❤

Du bist mit deinem Herz aus Gold einfach in mein Leben gerollt…

Du bist wie eine Naturgewalt in unser Leben gekommen. Ungestüm und unangepasst hast du uns einfach überrollt, mitgerissen auf deiner Woge aus Liebe und Energie. Man konnte sich deiner gar nicht entziehen. Und ich wollte es auch nicht. Ich brauchte das – ich brauchte dich. Du hast mein Leben ordentlich durcheinander gewirbelt und tust es auch jetzt noch täglich, aber genau deshalb liebe ich dich so sehr. Du bist so anders als ich. Du zerrst mich aus meinem Schneckenhaus und lässt mich Dinge tun und Gedanken denken, die ich früher niemals zugelassen hätte. Du bist mein Gegenpol. Schön, dass du mich gefunden hast❤

Du bist mit deinem Herz aus Gold einfach in mein Leben gerollt!

*EURE MOTHER BIRTH*

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