Dies und Das, Familie, Gastbeiträge - von euch für mich

Ach, Mama…

Dies ist nun der erste anonyme #Gastbeitrag, den ich veröffentlichen werde. Ein sehr berührender Text, der mich tief getroffen hat – bis ins Mark… Beim Lesen liefen mir Tränen über die Wangen – Tränen des Mitgefühls, Tränen der Wut und Tränen der Trauer. Warum? Ja, weil viele dieser kleinen Puzzleteile, die dieser Text so wahnsinnig treffend, direkt und unverblümt anspricht, sich auch in meinem Leben wiederfinden oder -fanden.  Es überkommt mich ein beklemmendes Gefühl, ein Unwohlsein, dass ich gerne verdränge – viel zu nahe geht mir diese Geschichte… viel zu sehr sehe ich mich selbst.


Ach, Mama…

Es ist Frühling. Ich mag den Frühling: wenn es langsam wieder wärmer wird, die Natur grüner und das Leben in alles zurückkehrt. Ich mag die Kälte nicht, die Stille, die Leere.

sprachhlos

Es ist Frühling, und so wie in den letzten Jahren, ist das auch diesmal der Zeitraum, in dem du den Kontakt zu mir einstellst, kommentarlos. Du reagierst weder auf Emails noch auf Anrufe, und ich weiss: auf irgendeine Art habe ich dich derart verärgert, dass du mir nun Gelegenheit gibst, über mein unmögliches Verhalten nachzudenken. Und was mich daran noch viel mehr ärgert ist, dass ich es auch tatsächlich tue. Aus Gewohnheit, weil ich so konditioniert bin und weil ich nicht weiss, wie ich daraus ausbrechen könnte. Dabei ist das Schwachsinn; denn ohne Feedback von dir, stochere ich ohnehin nur im Trüben, kann lediglich Vermutungen anstellen und interpretieren – was alles noch viel schlimmer machen dürfte.

 

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Wenn das Telefon stumm bleibt – bleibe ich sprachlos zurück…

Schweigen

Dein Schweigen hat System. Wenn dir etwas gegen den Strich geht, dann beginnt dein Schweigen – Stunden, Tage, Wochen. Manchmal Monate. Irgendwann knicke ich ein – aus der Angst heraus, das Schweigen könne für immer sein. Alle Beteiligten tun, als wäre nie etwas gewesen, und die Zeit des Schweigens wird mit keinem Wort erwähnt oder gar besprochen. Der resultierende “Frieden” ist entsprechend fragil, und der nächste Fallstrick lauert um die Ecke – da ich nicht weiss, wie ich mich richtig verhalte in deiner Gegenwart; du sagst mir nie, dass dich etwas ärgert, wenn es dich ärgert – ich erfahre es mit Glück Monate später, mit Pech nie. Es ist einfach, es dir niemals recht zu machen – da ich überhaupt nicht weiss, was du überhaupt von mir willst.

Schuld

Ein tiefgreifendes Gefühl in meinem Leben ist dieses: schuld zu sein, egal woran – einfach an allem. Wenn meine Kinder sich erkälten, dann sicher deshalb, weil ich sie nicht richtig angezogen habe – meine Schuld. Wenn schlechtes Wetter ist, obwohl wir doch einen Ausflug machen wollten – hab sicher ich irgendwie verbockt. Ich bin schuld, wenn es dir schlecht geht, du dich deprimiert fühlst und dich jeglicher Kommunikation entziehst. Ich bin falsch in meiner ganzen Art und eine herbe Enttäuschung auf der ganzen Linie – die Kinder der Nachbarn kümmern sich viel besser, ausdauernder, liebevoller und aufopfernder, sind sportlich und haben ihrerseits ganz offene, freundliche Kinder, die ja so gerne zu dir kommen.

Sei mal ehrlich…

gedankenlos, kalt und leer

Sei mal ehrlich: im Grunde genommen bin ich dir doch scheißegal, oder? Du schenkst mir schon lange nichts mehr zum Geburtstag, neuerdings wird auch nicht mehr gratuliert – alles ist so lieblos irgendwie. So gedankenlos, kalt und leer. Du sagst, es richte sich nicht gegen mich, dass du deine Entscheidung, Kinder in die Welt zu setzen, sehr bereust und dich in jedem Fall dagegen entscheiden würdest, stündest du noch einmal vor der Wahl. Du rechnest auf, welche Leistungen wir heutzutage erhalten und ihr zu Zeiten nicht erhalten habt – Elterngeld, beispielsweise, das Recht auf Elternzeit, »Kind-Krank«-Tage. Dass, im Vergleich zu damals, heute ein Gehalt allein oftmals gar nicht ausreicht, lässt du dabei außer acht; auch, dass es zwischenzeitlich eine Währungsreform gab und unbefristete Arbeitsverträge kein Standard sind. Du lässt alles außer acht, was dich am Lamentieren hindern würde, und das macht mich krank. Du siehst überhaupt nicht, wie gut situiert, wie privilegiert, du teilweise bist.

einseitige Gespräche

Wenn Kommunikation stattfindet, dann in aller Regel dergestalt, dass du sprichst; ich bin ein guter Zuhörer, immer schon gewesen, doch für mich hat das einen entscheidenden Nachteil: diese Gespräche ziehen mich emotional in den Keller, lassen mich verzweifeln, denn aus deiner Sicht ist die Welt schlecht, die Menschheit verkommen und insbesondere haben alle Menschen um dich herum es sich zur Lebensaufgabe gemacht, dir das Leben so unerträglich wie möglich zu machen. Egal ob Behörden oder Verwandte, Nahestehende oder Fremde: du lässt an kaum jemandem ein gutes Haar. Dabei finde ich dich unerträglich unehrlich: heute noch sprichst du sehr schlecht über einen Menschen, kurz darauf seid ihr die besten Freunde – dafür belegst du dann jemanden, mit dem du bisher gut auskamst, mit sehr üblen Schimpfworten und bösen Verwünschungen.

Selbstmord – emotionale Erpressung als Machtdemonstration

Das alles schreibe ich dir. Hier, anonym. Ich werde es dir niemals sagen. Nicht, weil ich es nicht möchte – tatsächlich gab es einmal eine Zeit, in der ich es versuchte. Du hast dem schnell und nachhaltig Einhalt geboten, indem du deinen Selbstmord zur Disposition stelltest. Ich kann mich ja einfach aufhängen. Wer möchte eine solche Schuld auf sich laden? Ich ganz sicher nicht, denn ohnehin ist alles in mir darauf ausgelegt, sich Rest meines Lebens Vorwürfe zu machen – insbesondere dann, wenn ihr eines Tages (unvermeidbarerweise) das Zeitliche segnen werdet. Dann wird mir klar werden, dass ich keinen meiner zahlreichen Fehler mehr gutmachen kann und es zu spät für alles ist, wenigstens dann werde ich einsehen, dass ich schrecklich bin. Du hast dafür gesorgt, dass niemand Kritik an dir oder deinem Verhalten üben möchte, dass kaum jemand sich in deiner Gesellschaft unbefangen, fröhlich und wohl fühlt.

Eine gute Mutter sein

Vielleicht liegt hier der Ursprung für mein Gefühl, meine Kinder vor dir schützen zu müssen. Vor dieser Verwirrung zwischen erdrückender Nähe und absoluter Ablehnung. Davor, Frechheiten bloß nicht persönlich zu nehmen und sich nicht anzustellen. Davor, nicht ernst genommen, nicht wahrgenommen und emotional erpresst zu werden. Denn ich habe mir mein persönliches Lebensziel schon vor vielen Jahren gesetzt: ich möchte eine gute Mutter sein. Was auch immer das heißen mag. Für mich bedeutet es unter anderem, dass zuerst und vor allem anderen meine Kinder stehen – immer. Und dass ich mich vor sie stelle, wenn ich das Gefühl habe, dass es erforderlich ist. Ich weiss, dass dich das sehr wütend macht. Aber ich sehe momentan keine andere Möglichkeit, als mich, als uns radikal abzugrenzen.

Ich wünsche mir meine Mutter zurück…

Ich mag die Kälte nicht, die Stille, die Leere. Ich bedauere aus meinem immerwährenden Schuldgefühl heraus, dass du dich nicht meldest, und schiele viele Male am Tag auf das Display des Telefons. Zugleich habe ich regelrechte Angst davor, dass du dich meldest oder gar unangemeldet auftauchst, und ich weiss nicht, wie ich dann damit umgehen soll. Eigentlich wünsche ich mir keinen völligen Kontaktabbruch, ich wünsche mir die Mutter zurück, die ich mit 20 noch hatte. Aber dann stelle ich mir die Frage, ob die Person aus meiner Erinnerung überhaupt noch existiert oder ob sie schon lange verstorben ist, ohne dass mir das klar gewesen wäre.

Wenn dem so wäre – dann bliebe mir zumindest die Trauer.


Wie geht man mit solch einer Situation um? Ich weiss es nicht – zu mindestens nicht immer. Für einiges habe ich Wege und Mittel gefunden damit fertig zu werden, bei anderen Dingen – tja – die treiben mich immer noch in den Wahnsinn…

Wie ist das bei euch? Kennt ihr ähnliche Situationen? Habt ihr einen Rat, wie man diesen Teufelskreis durchbrechen kann? Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Lösungswege!

 

*EURE MOTHER BIRTH*

#Drohung #Gastbeitrag #Kontaktabbruch #Mama #Mutter #Schuld #Selbstmord #Familie

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19 Gedanken zu „Ach, Mama…“

  1. hallo, vielleicht hilft es dir eine Familienaufstellung nach Hellinger machen zu lassen. Mir hat es in vielen Situationen geholfen (z.B. dass ich mich aus dem Vorwurf meiner Eltern befreit habe, dass ich Schuld an deren Alkoholkrankheit sein soll).

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    1. Liebe Sunny,

      vielen lieben Dank für deinen Tipp ❤ Eine Familienaufstellung kann sicherlich hilfreich sein!
      Und zu dir 😉 : ein Kind ist niemals Schuld an der Alkoholsucht ihrer Eltern… (((())))
      Fühl dich ganz fest gedrückt von mir!

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  2. Ich kann Dich so gut verstehen. Mir hat es etwas geholfen das Buch „Wenn Mütter nicht lieben: Töchter erkennen und überwinden die lebenslangen Folgen“ von Susan Forward zu lesen. Trotzdem ist es ein harter Weg und ich bin noch lange nicht am Ziel.

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    1. Liebe Katja,

      Susan Forward – „Emotionale Erpressung“ habe ich quasi verschlungen und schwankte zwischen „tieftraurig“ und „total belustig“ – weil ich mich in SO VIELEM wieder erkannte! Das von dir genannte Buch kenne ich hingegen noch nicht – danke für den Tip!

      Viele liebe Grüße!

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  3. Das ist ganz schlimm! Puh.
    Vielleicht hilft es sich klar zu machen: Die wahren Schmerzen hat eigentlich der andere. Also in diesem Fall die unzufriedene Mutter. Die hohe Kunst und vor allem mega schwierig ist es sich abzugrenzen und sich selbst diese Last nicht aufzubürden. Sich frei machen von dem Gefühl Schuld zu sein und sich immer wieder bewusst machen: Die Mutter ist unzufrieden, hat es nicht geschafft ihre Situation in die Hand zu nehmen und verbitterte. Und in diesem bitteren Lebensgefühl ist sie nun gefangen und vergiftet das Umfeld, damit es ihr „besser“ geht. Aber es geht ihr nicht besser. Selbst wenn sie das behauptet.
    Schwierig ist natürlich die Selbstmordandrohung. Aber das ist auch Erpressung und nicht in deiner Verantwortung. DU BIST NICHT SCHULD! Egal was passiert! Deine Mutter wird von ihrem eigenen Gram zerfressen. Sie muss auf die Suche nach sich selbst gehen. Nicht du.

    Sei umarmt. Das ist keine leichte Situation.

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    1. Genau: ganz wichtig ist es sich ABZUGRENZEN! Aber das ist eben auch besonders schwer 😦
      Diese Mutter hat es nicht gelernt mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen, sie zu verarbeiten und sich damit auseinander zusetzen. Aber deshalb sollte niemand anders darunter leiden müssen – vor allem nicht die eigenen Kinder …
      *mal wieder Flash-Backs in die eigene Biographie*

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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    2. Liebe beatriceconfuss,

      zumindest eines habe ich in unserer Familie erkannt: dass dieses Verhalten über die Generationen hinweg geht. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Großmutter diese „Schweige-Nummern“ abgezogen hätte, aber heute glaube ich, sie setzte meine Mutter schon auch sehr unter Druck.

      Sie weinte zum Beispiel oft, sie sei so einsam, niemand würde sie besuchen und sie sei immer alleine. Und fröhlich sei sie nur, wenn wir sie besuchen und so weiter. Dabei hätte sie es in der Hand gehabt, auch mal rauszugehen – sie wollte es nicht.

      SIE WOLLTE ES NICHT. Und meine Mutter war nicht verantwortlich. Und jetzt will meine Mutter nicht – und ich bin nicht verantwortlich. Und wenn ich hier in einigen Jahren versumpfe und den Arsch nicht mehr hochbekomme, dann sind meine Kinder nicht verantwortlich. Einfach, eigentlich.

      Und doch so schwierig – denn meine Mutter fühlte sich für ihre Mutter verantwortlich. Und meine Mutter erlegt mir auf, dass ich für sie, ihre Gefühle, ihr Glück verantwortlich bin. Und ich fürchte, dass sich da auch nichts mehr ändern wird. Sie wird sich nicht mehr ändern, ich muss mich ändern. Allein das zu erkennen – hat mich Jahre gekostet oO

      Ich danke dir für einen Kommentar und grüße dich herzlich!

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      1. Liebe Schreiberin,

        vielen Dank noch mal für deinen Text ❤

        Es gibt bei solchen Verhaltensmustern sehr häufig eine gewisse "Familientradition" – auch ich kann auf eine solche wenig stolz zurückblicken… Aber erkennt man solche Strukturen erst einmal, ist schon viel gewonnen, da man sie dann auch selbst durchbrechen kann 😉 …
        Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass dir das gelingen wird ❤

        Liebe Grüße
        Mother Birth

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  4. Liebe Schreiberin,

    Es tut mir weh zu lesen, was deine Mutter dir mit ihrem Verhalten antut.
    Ich kenne diese Situation nur andersrum: da mein Vater sich jahrelang sehr übergriffig verhielt (meine Arbeit beeinflusste, sich nicht an Absprachen hielt etc) sah ich mich damals gezwungen, den Kontakt rigoros abzubrechen. Durch Umzug (mehrere hundert Kilometer) war ich letztlich „frei“.
    Nach Jahren (ich glaube 6 insgesamt) habe ich nun wieder Kontakt, und wir haben es geschafft, eine Ebene zu erreichen, auf der wir als „Familie“ existieren können.
    Ich wünsche dir, dass es bei euch auch so wird, ohne Rückfälle in die emotionale Erpressung.
    Ich frage mich, wie alt deine Mutter ist. Du schreibst, du hättest gerne die Mama wieder, die du mit 20 hattest. Je nachdem, wie alt sie ist wäre es ja auch möglich, dass sie sich aufgrund von Krankheit verändert hat? Meine Oma wurde über Jahre hinweg richtig bösartig, bis sich herausstellte, dass sie tatsächlich Demenz hatte. Das war der Grund für die aggressive Verhaltensänderung.
    Ich wünsche dir alles Gute!

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    1. Liebe Mili,

      herzlichen dank für deine lieben Worte und deine Denkanstöße ❤
      Schön, dass sich bei dir die Situation so entspannt hat – das freut mich wirklich sehr 🙂
      Und du hast recht: Krankheiten können die Persönlichkeit eines Menschen sehr beeinflussen. Und hier meine ich nicht nur Demenz, sondern alle Arten: ob Krebs, Depressionen oder aber eine Suchterkrankung.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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    2. Liebe Mili,

      ich danke dir für einen ausführlichen Kommentar.

      Ohne genaue Zahlen nennen zu wollen kann ich sagen, dass meine Mutter noch ein deutliches Stück vom gesetzlichen Rentenalter entfernt ist; sie ist keine „alte Frau“. Ihr gesundheitlicher Zustand könnte in der Tat besser sein, als er es ist – ich fürchte, diese Familie ist irgendwie „anfälliger“ – und ich kann verstehen, dass das bisweilen mutlos machen kann. Ich kann es jedoch nicht als „Freibrief für unterirdisches Verhalten“ akzeptieren – ich habe es versucht, es gelingt mir nicht.

      Was du beschreibst – einige Jahre wirklich keinen Kontakt und dann, mit neu gemischten Karten sozusagen, nochmal anfangen – das klingt für mich sinnvoll. Im Bezug auf meine Mutter hätte ich auch keine Probleme damit, ich würde sie vermutlich nicht einmal vermissen (wenn ich darüber nachdenke fühlt es sich, wenn ich ehrlich bin, sogar wie „Erleichterung“ an). Allerdings geht es auch meinem Vater gesundheitlich nicht gut, und die beiden gibt es (auch wenn sie sich pausenlos zoffen) nur im Doppelpack – und ich hätte wirklich Angst, dass ich ihn nie wieder sehen würde.

      Viele liebe Grüße!

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  5. Liebe Schreiberin, Dein Text rührte mich zu Tränen, gerne würde ich Dich umarmen und Dir sagen: Du bist nicht falsch!!! 💙💙💙

    Diese Art der emotionalen Erpressung ist etwas vom perfidesten, was man anderen Menschen antun kann, es ist die Androhung der ultimativen Schuld: „Du wirst Schuld an meinem Tod sein.“ Schlimmer geht es eigentlich nicht… 😥

    Lass Dich drücken und wie mein Vorrednerin angesprochen hat, google mal nach „Töchter narzisstischer Mütter“, vielleicht hilft das weiter. Und vielleicht wäre ein Kontaktabbruch eine Möglichkeit.

    Alles Gute, Birdy

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    1. Vielen lieben Dank für deine herzlichen Worte ❤

      Die Androhung der Selbsttötung mit dem Hinweis darauf: "Du bist Schuld daran." – Ist die fieseste Art der emotionalen Erpressung! Ich habe es mir selbst schon 2 Mal anhören müssen …. 😦 Ganz, ganz furchtbare Situation! Von wegen: wenn du das jetzt nicht tust, dann bist du Schuld, dass ich mich umbringe…

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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    1. Ich hoffe sehr, dass die Gastautorin diesen Link liest!
      Ich habe es kurz überflogen und werde es bestimmt noch sehr genau lesen… #ausgründen
      Und jetzt stehen mir wieder Tränen in den Augen und weiss ganz genau, warum dieser Beitrag bei mir zu Gast genau richtig aufgehoben ist… 😦

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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    2. Liebe Snowqueen,

      vielen Dank für deinen Link. Tatsächlich kannte ich den schon, ich war bei meinen Recherchen zum Thema des öfteren darübergestolpert. Und du hast recht: in vielen der genannten Punkte finde ich mich/ uns tatsächlich wieder.

      Was mich nur stört ist, dass ich damit alleine nicht arbeiten kann. Maximal könnte ich zu dem Schluss kommen „ja, trifft zu“ – aber was dann? Wie damit umgehen?

      Da bin ich leider nach wie vor völlig ratlos, auch wenn das Schreiben des Artikels mir gut getan hat. Es gäbe noch so viel zu schreiben – vermutlich würde ein Buch daraus… 😦

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    1. Deshalb sind solche Texte gerade so wichtig und sinnvoll, denn man merkt:
      ich bin gar nicht so allein wie ich dachte! – sowohl auf Seiten des Verfassers als auch auf Seiten des Lesers ❤
      Und auch ich kenne solche Situationen nur zu gut…

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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