Dies und Das, Familie

AMRUM – ein verlängertes Wochenende im Zelt

Verrückte Ideen sind da, um sie in die Tat umzusetzen!

Vor etwa 2 Wochen hatte ich spontan den Wunsch nach #Amrum zu fahren. Egal wie – ich wollte hin! Unbedingt. Der Herzensmann erklärte mich für dezent verrückt, als ich ihm eröffnete, dass wir „nur“ mit Fahrradanhänger die Insel erobern wollen. Er sagte Dinge wie:

Wie sollen wir das bloß alles transportieren?

Weißt du eigentlich, was wir alles mitnehmen müssen?

Und wenn es die ganze Zeit durchregnet?

EGAL! Starrköpfig wie ich bin, sind seine Einwände an mir abgeperlt… Aber um ehrlich zu sein: ich hatte auch keine Ahnung, wie das alles funktionieren konnte oder sollte, aber den festen Willen meinen Wunsch umzusetzen. Und zugegebenermaßen: wir haben kein Zelt, keine Campingausrüstung… Aber das hindert mich nicht im geringsten es trotzdem zu versuchen. Probleme sind da, um Lösungen zu finden und nicht um aufzugeben. Und  darin bin ich wirklich gut. Das wusste mein Mann, deshalb hat er sich in sein unvermeidbares Schicksal gefügt… 😉

Alles klar zur Abfahrt

Ich wollte unbedingt die erste Fähre am Samstagmorgen bekommen. Auch wenn dies bedeutete, dass wir spätestens um 5 Uhr von zu Hause aufbrechen mussten. Der frühe Vogel und so weiter… 10 Uhr morgens auf Amrum: das Zelt steht, die Sachen sind verstaut und wir auf dem Weg zum Einkaufen nach WITTDÜN.

Die Kinder machen derweil ein Nickerchen im nun leergeräumten Fahrradanhänger. Auch sie sind erschöpft vom frühen Aufstehen. Wir schlendern nach dem Einkauf an der Wattseite gemütlich zurück zum Campingplatz, der direkt in den Dünen gelegen ist.

Dünen – wohin das Auge reicht

Direkt vom unserem Zelt aus, führte ein Holzbohlenweg durch das Naturschutzgebiet zum Strand. Schon allein dieser Weg war ein Abenteuerpfad für die Kinder – es gibt ja so viel zu entdecken! Ihr Enthusiasmus war einfach nur ansteckend ❤

Trepp auf – Trepp ab

Die Strickleiter auf der Düne diente als Treppe, um sie leichter erklimmen zu können. BusyBee wäre sonst vermutlich nie oben angekommen… Trotzdem hat der Aufstieg ihr alles abverlangt! Sie zählte zum Schluss nur noch:

21… 29… 21… 29… 21… 😉

Feinster Sand

Der Sand ist unglaublich fein und extrem weiß hier auf Amrum. Einfach wunderschön – traumhaft! BusyBee kann es gar nicht fassen und streichelt den Sand, fährt mit den kleinen Fingern vorsichtig hindurch und lässt ihn durch ihre Finger rieseln. Immer und immer wieder. Sie ist sichtlich fasziniert.

So kann der Tag beginnen…

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Vom Zelt aus kann ich die Sonne golden über den Dünen aufgehen sehen. So könnte jeder Tag für mich beginnen: völlige Stille, traumhaftes Licht – eine Moment, der mir innern Frieden beschert hat.

Ein Zelt für den Zeltplatz

Das „Problem“ mit dem nicht vorhandenen Zelt, wurde von mir vorbildlich gelöst, wie man hier gut erkennen kann 🙂 Es gibt nämlich Leihzelte und genau so eines habe ich uns bei dem heimischen Outdoor-Ausrüster besorgt. Wir alle waren begeistert von diesem Zelt. Vielleicht werden wir uns ein solches tatsächlich selber kaufen… Die Begeisterung fürs Zelten hat die ganze Familie erfasst

Nebel – ein malerisches Dorf

Wir haben natürlich auch einen Spaziergang nach NEBEL unternommen, um die wunderschönen, alten Friesenhäuser mit dem Reetdächern zu bewundern. Ein malerisches Dorf, dass man unbedingt besucht haben sollte, wenn man nach #Amrum fährt!

STRAND

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Wunderschönstes Wetter, trotzdem hatten wir den endlosen Strand quasi für uns! Weit und breit waren keine anderen Urlauber zu sehen.

Die Nordsee war überraschend warm, so dass es für uns alle kein Halten mehr gab! Baden im Meer stand auf dem nachmittaglichen Programm!

Danach wurde über den Strand getobt, gejagt, getollt … Unbändige Ausgelassenheit bei allen! Eine Lebendigkeit, die man fast mit Händen hätte greifen können.

Auf dem Rückweg vom Meer über den endlos erscheinenden Kniepsand, haben wir viele Muscheln gesammelt. Gerade NotYet hat mit vollem Eifer die schönsten und größten Muscheln in seinem Eimer hoch aufgetürmt.

NotYet hat seine Schwester liebevoll ins Dünenklettern eingewiesen… Da geht beim Zuschauen mein Mama-Herz einfach auf ❤

Abendstimmung…

Am Abend bin ich zusammen mit NotYet auf dem Dünenkamm – direkt hinter unserem Zelt – geklettert. Von dort aus hatten wir einen grandiosen Überblick über den langsam zur Ruhe kommenden Campingplatz, aber auch einen wundervollen Ausblick auf den Leuchtturm von Amrum, der sich als Silhouette vom Abendhimmel abhob. Seite an Seite schauen wir dem Sonnenuntergang zu.

Dünenwanderweg

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Zum Leuchtturm, den wir noch unbedingt besuchen wollten, führte nicht nur ein befestigter Weg an der Straße entlang, sondern auch der Dünenwanderweg. Und genau diesen haben wir genommen.

Und wir wurden für diese Wegwahl belohnt: durch eine bezaubernde Dünenlandschaft, in die ich mich wirklich verliebt habe. ❤ Und nicht nur ich: auch BusyBee war so angetan, dass sie sich immer wieder hinstellte und mit ihren knallpinken Spielhandy Fotos machte 😉 … Sooooooo niedlich ❤ ❤ ❤

Am Ende des Dünenwanderweges – kurz vor dem Leuchtturm – kamen wir durch eine violett blühende Heidelandschaft hindurch. Schön, schöner, Amrum 🙂

Wir kommen wieder!

Auch wenn ich sehr traurig war, als das Wochenende zu Ende ging, so hab ich mir doch eines geschworen: Wir kommen wieder! Garantiert. Es war einfach ZU schön…

Und selbst der Herzensmann musste zugeben: Es war eine meiner besten „verrückten Ideen“ der letzten Jahre! 🙂 Und alle seine Bedenken waren grundlos, da dieser Trip einfach super gut organisiert war von MIR! 🙂 (Selbstlob muss auch mal sein…)

FAZIT

Ein Kurztrip nach Amrum mit dem Zelt ist selbst mit kleinen Kindern unbedingt und uneingeschränkt empfehlenswert. Eine Voranmeldung auf dem Campingplatz ist nicht erforderlich, so dass man immer anreisen kann, auch wenn die Insel restlos ausgebucht ist – wie es auch an diesem Wochenende der Fall war. Für kurz Entschlossene wie wir, eine echte Alternative, die es sich lohnt auszuprobieren!

 

*EURE MOTHER BIRTH*

#Amrum #Baden #Camping #Dünen #Dünenwanderweg #Fähre #Insel #Kind #Kinder #Leuchtturm #Nebel #Nordsee #Sand #Sonne #Sonnenuntergang #Strand #Wittdün #Wochenende #Zelt #zelten 

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9 thoughts on “AMRUM – ein verlängertes Wochenende im Zelt”

  1. Oh ja, ich kann nur zustimmen. Die Bilder sind traumhaft! Da bekommt man direkt ein bisschen Fernweh.
    Und man sieht ganz wunderbar, dass es eben nicht immer ein Hotelzimmer oder Ferienhaus sein muss. Meistens sind es die kleinen und einfachen Dinge, die einen Urlaub unvergesslich machen 🙂

    Liebste Grüße
    Frau Kröhnchen

    Gefällt 1 Person

    1. Die Kinder fanden das zelten besonders schön – ein echtes Abenteuer! Und wir als Erwachsene haben die Einfachheit der Unterkunft auch genossen. Man konzentriert sich wieder auf das Wesentliche.
      Ich stelle für mich immer wieder fest: je anstrengender der Urlaub vordergründig ist, desto besser kann ich vom Alltag abschalten. Ich erde mich, komme zu mir selbst und zur Ruhe.
      Sehr Kraft spendend für die Seele, auch wenn es vielleicht körperlich anstrengend gewesen sein mag.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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