Blogparade, Dies und Das

#Blogparade: Mamis Bucket List – Man darf doch wohl mal träumen…

Ich habe schon verschiedene Beiträge zu der #Blogparade: Mamis Bucket List von Raise & Shine gelesen und irgendwie dachte ich immer:

Hab ich dazu wirklich genug Wünsche und Träume, dass ich da mitmachen kann/darf?

Was ich las, waren so fantastische Dinge, die mich träumen ließen. Hatte ich denn keine Träume? Doch habe ich! Nur mache ich sie mir viel zu selten bewusst. Also hinsetzten, Papier und Zettel zücken, zur Ruhe kommen und auf die eigenen Wünsche und Träume besinnen, die viel zu häufig im turbulenten Familienalltag zwar kurz aufblitzen, dann aber viel zu schnell wieder in Vergessenheit geraten.


by Pixabay
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Meine Liste der Träume

Auch wenn ich sie nicht alle in die Tat umsetzten kann und werde. Für mich geht es darum Träume zu haben, sich ihnen bewusste zu sein und nie aufzuhören an sie zu glauben beziehungsweise nie aufzuhören sie zu verfolgen.

1. Skifahren in Björkliden

Vielleicht haben schon einige von euch festgestellt, dass der schwedische Winter mein Herz höher schlagen lässt. Mein Traum wäre es einmal ganz im Norden – in der Region Kiruna – etwa 100 km nördlich des nördlichen Polarkreises, Ski zufahren. Und dies sicherlich nicht erst, wenn die Kinder aus dem Haus sind, sondern auch schon früher, denn die ganze Familie teilt meine Leidenschaft und Liebe zum skandinavischen Winter. Aber realistisch eingeschätzt: die Anreise ist lang und etwas aufwendiger, deshalb sollten die Kinder gerne etwas älter sein.

2. Segeltörn

Einen Traum, den eigentlich mein Mann hegt: ein eigenes Segelschiff und dann lange, ausgedehnte Segeltörns unternehmen. Mich reizt dabei das Abenteuer, das Meer, die Abhängigkeit von Wetter und Wind. Vielleicht können wir uns diesen Wunsch tatsächlich gemeinsam nach dem Arbeitsleben erfüllen. Es wäre sicherlich eine ganz besondere Zeit.

3. Meditationskurs

Bei Sanne von Meine Traumgeburt bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der mich sofort angesprochen hat. Es ging um einen besonderen Meditationskurs: Vipassana-Meditation. Ich habe den Erfahrungsbericht verschlungen und bin einfach nur begeistert gewesen. Ich stelle es mir sehr entlastend vor, wenn man lernt alles loslassen zu können – vor allem diese manchmal fiese innere Stimme, die anscheinend nie Ruhe geben will. Zur Zeit ist dieser Kurs leider für mich nicht realisierbar mit Stillkind, Schwangerschaft und kommenden Stillkind … Aber irgendwann wird die Zeit kommen und dann werde ich sie mir nehmen: für mich ❤

4. Ein Musikinstrument lernen

Meine Eltern hielten es leider nie für besonders sinnvoll ein Musikinstrument spielen zu lernen – zumindest nicht für mich. Sie erinnerten mich eher an die familiäre Ummusikalität, die ich natürlich auch geerbt haben muss, weswegen es hoffnungslos wäre, dass ich in der Richtung irgendwelche Ambitionen hege. Und ich? Ich war immer fasziniert von Menschen, die mit viel Leichtigkeit wundervolle Klänge aus ihren Instrumenten locken konnten. Ich möchte das auch. Ich möchte mich befreien von Glaubenssätzen meiner Eltern, von dem Damoklesschwert der Unmusikalität und möchte mich „frei“ spielen – ein Herzenswunsch.

5. Auf dem Jakobsweg pilgern

Warum ich das möchte, obwohl ich wandern hasse und schon allein der Gedanke an einen Rucksack mir Rückenschmerzen verursacht? Eben DESHALB! Ich möchte mich dieser Herausforderung stellen, mehr zu mir selbst finden, meine Grenzen austesten und sie vielleicht sogar überwinden. Ich möchte mich mit mir selbst auseinandersetzen müssen – auf allen Ebenen: körperlich, metal, emotional. Ich möchte meinen Zweiflern – wozu ich mich definitiv selber zählen würde – zeigen, was ich kann, wozu ich im Stande bin und dass Grenzen nur in unseren Köpfen bestehen. Man kann sie versetzten, man muss es nur versuchen…

6. Nähen mit der Nähmaschine

Jetzt werden viele von euch sicherlich schmunzeln 🙂 Aber ehrlich: ich kann wunderbar nähen – per Hand! An der Maschine bin ich heillos verloren. Eine gerade Naht? Unmöglich für mich. Ich bewundere immer die anderen Mamas, was sie alles an ihrer Nähmaschine zaubern – für die Kinder und sich selbst. Dann bin ich etwas neidisch und nehme mir immer wieder vor, es auch zu versuchen. Bis jetzt blieb es leider nur beim Vorhaben.

7. Auf den Spuren meiner Familie

Mein Vater ist in der Nähe von Kaliningrad (ehemaliges Königsberg im damaligen Ostpreußen) geboren. In einem kleinen Dorf, dass nur aus 3 Höfen bestand. Dahin würde ich gerne zurückkehren. Mein Vater hat es nicht geschafft – ich möchte es gerne machen – seine Heimat sehen. Ein sehr sentimentaler Wunsch.

8. Berufliche Veränderungen

Darüber habe ich schon mehrmals geschrieben: ich möchte nicht wieder in meinen „alten“ Beruf als Kunsthistorikern zurückkehren, sondern möchte mich verändern. Mein Herz hängt jetzt, wo ich Mama bin, an anderen Themen und ich möchte mein Herz nicht ignorieren. Mein Wunsch wäre es mit Müttern, werdenden Müttern und deren Kindern zu arbeiten – als Hebamme, Doula oder auch Stillberaterin. Mal sehen wohin mich mein Herz leitet…

9. Pompeji

Da ich im Nebenfach Klassische Archäologie studiert habe, was ehrlich gesagt mein heimliches Lieblingsfach war 😉 , schlägt mein Herz immer noch höher, wenn ich von Pompeji erzähle. Mein Besuch der Ausgrabungsstätten zu Studienzeiten hat mich nachhaltig beeindruckt. Leider ist mir auch bewusst, dass dieser antike Schatz mit der Ausgrabung dem Verfall ausgesetzt ist – unabänderlich, unwiderruflich. Ich würde so gerne mit meinen Kindern dort hinreisen, um ihnen die Einmaligkeit dieser antiken Stätte, ihren unschätzbaren Wert näher zu bringen. Wieder einmal eine Herzensangelegenheit ❤

10. Nie aufhören meine Träume zu verfolgen

Dazu gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen… 🙂

 

*EURE MOTHER BIRTH*

#Blogparade #Träume #Wünsche #Segeltörn #Björkliden #Schweden #Pompeji #Musikinstrument #Jakobsweg #Nähen #Nähmaschine #Beruf #Veränderungen #Kaliningrad #Meditation #Vipassana #Skifahren #Heimat #Bucketlist

 

 

 

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9 thoughts on “#Blogparade: Mamis Bucket List – Man darf doch wohl mal träumen…”

  1. Eine tolle Liste! Und ich weiß genau was du meinst. Auch ich habe einige Träume, von denen ich weiß dass sie wohl nie in Erfüllung gehen werden, aber was wären wir ohne Träume? Oje. Oder was passiert wenn wir uns alle Träume erfüllt haben? Wobei sich aus einigen Dingen sicherlich neue Träume ergeben.

    Hach toll!

    Sonnige Grüße.

    Gefällt 1 Person

    1. Seh ich genauso: was wären wir ohne Träume? – aus meiner Sicht wäre ich dann wahrscheinlich tot…. Man sollte nie aufhören zu träumen und zu hoffen. Denn das ist -zumindest MEIN Lebenselixier 🙂
      Und ich bin mir ganz sicher, dass sich aus erfüllten Träumen immer wieder neue entwickeln können, die noch weit darüber hinausgehen – und das ist doch wunderbar, oder nicht?
      Und da sieht man mal wieder: wir sind uns in einigen Dingen sich sehr ähnlich ❤

      Liebe Grüße
      Mother Birth

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Nötiger Birth,
    Ich finde es toll, dass Du Dich gerade jetzt, und das meine ich doppelt*, darauf besinnst. ❤︎
    *Erstens weil mit Baby im Bauch die nächste Zeit des Zurücksteckens persönlicher Wünsche bevorsteht und zweitens weil es gerade darum geht, überhaupt den Tag zu überstehen. Und das ist typisch für Dich: Jetzt erst recht! 😍😍😍
    Darüberhinaus kann ich Dir bezüglich Nähen und Musik nur Mut machen: Wenn ich bei etwas untalentiert bin, dann bei Handarbeiten. Das Nähen habe ich mir als schon ewigen Traum trotzdem einfach genommen. Und auch wenn ich oft an meine Grenzen erinnert werde, freue ich mich an meinen kleinen Erfolgen. Weg mit den Ansprüchen! Sollte ich mir jemals so Etiketten zum Einnähen machen lassen, wird mein Miniprivatlabel „nicht schon aber selten“ heißen #ausgruenden 😅
    Und zur Musik und der angeblichen Nichtbegabung: Ich dachte immer, ich sei unsportlich. Weil ich im Schulsport ein Vollausfall war. Mit 20 etwa fand ich dann 2 Sportarten, die mit derart im Blut lagen, dass sie 1. meine Leidenschaft entfachten und 2.ich nach 5 Jahren Schwangerschafts- und Kinder-Pause immer noch locker alle abhänge 😅

    Und außerdem muss ich jetzt auch eine Liste schreiben. Sofort. Du hast mich einmal mehr nicht nur inspiriert, sondern mitgerissen.

    Alles Liebe und dream on!!
    Mo

    Gefällt 1 Person

    1. Hach liebe Mo ❤

      Deine Kommentare sind immer mit so viel Herz… ❤
      Du hast absolut recht: genau DAS bin ich! Meine kleine innere Kakerlake ruft wieder zum Angriff 😉 Und dieser positive Blick nach vorne, immer dann wenn keiner ihn erwartet, rettet mich über die schlimmsten Zeiten hinweg. Denn Träume vermögen dies zu tun. Sie tragen uns, lassen uns hoffen – auch in der dunkelsten Stunde – und geben uns die Kraft durchzuhalten bis es wieder bergauf geht.

      Gerade bei den Themen Nähen und Musik brauche ich tatsächlich Zuspruch, da dort mein Zutrauen in mich selbst nicht sonderlich groß ist… Danke Mama. NICHT!

      Es freut mich sehr, dass ich dich inspirieren konnte ❤ – vielleicht tut dir das Träumen ja genauso gut wie mir 🙂

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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Hinterlasst mir hier gerne einen Kommentar! Ich würde mich sehr darüber freuen <3

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