Dies und Das, Familie, Schwangerschaft

Es ist schließlich schon das 3. Kind…

Jedes unserer Kinder ist ein Wunschkind. Von Herzen willkommen und geliebt. Alle sind wertvolle kleine Persönlichkeiten, die unser Leben bereichern – ganz individuell. Es macht für uns keinen Unterschied, welches Kind als erstes, zweites oder bald auch drittes geboren wurde. Für andere schon. Es gibt eine Hierarchie, eine Abstufung, eine Wertung. Das tut weh. Uns.

Es ist schließlich schon das 3. Kind!

Für uns ist jedes Kind ein großes, neues Abenteuer. Aufregend und neu. Wir freuen uns auf das dritte Kind ebenso sehr, wie damals auf unser erstes Kind. Unser Umfeld allerdings macht zum Teil deutliche Unterschiede. Sicherlich gibt es Menschen, die uns auch diesmal – beim dritten Kind – ohne „Abstriche“ begleiten. Sie fragen nach, sind interessiert und freuen sich mit uns. Ich bin dankbar für diese HerzensmenschenSie tun so unglaublich gut, gerade wenn auf der anderen Seite so deutliches Desinteresse an dieser Schwangerschaft und damit auch an unserem dritten Baby zu spüren ist. Es wird einfach uninteressanter – kennt man ja alles schon… wiederholt sich eh… Grundsätzlich richtig, ABER uns Eltern versetzt solch ein Verhalten einen Stich ins Herz. Es tut weh. MIR tut es unheimlich weh! Tränen fließen bei mir – öfter. Unverständnis bleibt zurück. Ich empfinde es als so unglaublich verletzend… Das von Herzen willkommene Baby, welches noch nicht mal geboren wurde, scheint schon allein durch seine Stellung in der Geschwisterfolge weniger wert – weniger wertvoll – zu sein. 😦

by Pixabay
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Man bräuchte mehr und bekommt weniger

Ebenso verhält es sich paradoxerweise mit den Hilfsangeboten. Sie nehmen mit jedem Kind ab. Mitunter hört man nun Sätze wie:

Naja… Ihr wolltet ja schließlich auch so viele Kinder haben, dann müsst ihr damit auch fertig werden. War ja klar, dass es so anstrengend wird.

Richtig. ABER beim ersten Kind hat niemand uns Vorhaltungen gemacht. Da durfte man noch Jammern, wenn man am Ende seiner Kräfte war. Da hatte jeder Mitleid mit der armen, stillenden Mutter, die wenig Schlaf bekam und deshalb kräftemäßig ausgezehrt war. Da muss man doch helfen! *Ironie off* Bei einem Kind scheint es offensichtlich ok zu sein. Beim Zweiten ist der Gegenwind schon deutlich spürbarer… Da hat man plötzlich selbst Schuld, wenn man so viel stillen will. Mitleid wird ersetzt durch altkluge Weisheiten, die mehr oder weniger versteckte Häme beinhalten:

Da musst du halt durch! Mit zweien ist das halt anders. Siehst du jetzt mal…

Bei drei hat man eh selber Schuld 😉 … Hätte ja schließlich nicht unbedingt sein müssen… Und wie will ich   bloß allen Kindern noch gerecht werden? Das kann ja sowieso nicht klappen und überhaupt… Mit wachsender Kinderzahl benötigt man ja eigentlich mehr Hilfe, Entlastungen und Mitgefühl anstatt weniger. Die Bereitschaft dazu nimmt aber diametral ab. Warum ist das so? Ich verstehe es nicht! 

Einfach wünschenswert

Was ich wünschenswert finden würde? Ganz einfach:

etwas mehr Empathie, Füreinander und vor allem mehr Wertschätzung!

Eigentlich gar nicht so schwierig, aber trotzdem für einige nicht machbar. Wenn man sich nur etwas Mühe geben würde, um sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, würde einem auffallen, wie verletzend, die Nichtbeachtung oder weniger Wertschätzung der „Folgekinder“ für die betreffenden Eltern sein muss. Einfach mal einen Perspektivwechsel wagen! So einfach… Eigentlich.

Jeder der Kinder hat, müsste auch eigentlich aus eigener Erfahrung wissen, wie willkommen Hilfsangebote sind. Insbesondere mit wachsender Kinderzahl! Man sollte füreinander da sein, Hilfe anbieten – auch ungefragt! Anstatt mit altklugen Weisheiten Eltern belehren zu wollen, dass sie selbst Schuld an ihrer Situation sind, da es ihre eigene Entscheidung war so viele Kinder in die Welt zu setzen.

Man sollte mehr wertschätzen! Sowohl das wachsende Leben im Bauch der Mutter, auch wenn es sich „schon“ um das 3., 4. oder 5. Kind handelt, als auch die unglaubliche Leistung die Eltern jeden Tag erbringen, wenn sie ihre Kindern mit Liebe und Zuneigung ins Leben begleiten.

Es wäre eigentlich so einfach…

*EURE MOTHER BIRTH*

#Kind #Kinder #Kinderzahl #Hilfe #Wertschätzung # Familie #Freunde #Empathie #Liebe #Interesse #Destinteresse #Eltern #Unterschiede #verletztend

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32 thoughts on “Es ist schließlich schon das 3. Kind…”

  1. Tja was soll ich sagen, wir haben 6 Kinder…
    Beim 3. wollte die Schwiegermutter ausziehen. Beim 4. hab ich ein Fotobuch gemacht mit dem Ultraschallbild, das Buch liegt immer noch bei uns…
    Beim 5. hat sie den Großen gesagt da bräuchten sie sich nicht drauf freuen. Haben sie trotzdem!
    Beim 6 hat sie garnichts mehr gesagt. Muss sie ja nicht, sind ja unsere Kinder!

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    1. Liebe Simone,

      eigentlich schade, dass sich Großeltern nicht mitfreuen können. Es sind doch schließlich ihre Enkelkinder! Sehr, sehr schade finde ich das.
      Fühl dich ganz fest von mir gedrückt ❤

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  2. Leider kenne ich das auch. Das schwindende Interesse hat man bereits in der Schwangerschaft gespürt. Was mich aber besonders geärgert hat, waren die Fragen und Kommentare von Familienmitgliedern ob sie denn das zweite Kind genauso lieben könnten wie unser erstes. Was? Ich dachte ich höre nicht richtig.
    Und heute muss ich mir ständig Vergleiche zwischen Kind 1 und Kind 2 anhören. Ich find es sehr schade, dass man nicht einfach akzeptieren kann, dass es zwei unterschiedliche Kinder mit eigenen Charakteren sind.

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    1. Ja, diese unsinnigen Vergleiche kommen oft noch hinzu. Leider…
      Dabei sind es doch einfach kleine Individuen, die ganz eigene Stärken und Charaktereigenschaften besitzen – nicht vergleichbar!
      Ich bin mir sicher, dass unser drittes Kind noch ganz anders wird als Kind 1 und 2. Und das ist auch gut so 😉

      Und jedes Kind wird von seinen Eltern geliebt – auf seine ganz eigene Art und Weise. Vergleiche sind da nur kontraproduktiv. (Kannst du deinen Verwandten ausrichten… 😛 )

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  3. Ich kann mich anschließen und möchte ergänzen: Nicht nur das Interesse sinkt spürbar, auch die Ansprüche an die Mama steigen ( während der Papa eher noch bemitleidet wird, dass er wieder zu einem weiteren Kind gezwungen wird?!) mit jedem Kind. Dies konnte ich deutlich nach der Geburt des zweiten Kindes vor einem Monat spüren. Es hat zu laufen und wenn nicht, dann ist man selbst schuld. Wochenbett und Schonung in der Schwangerschaft werden durch das Umfeld nicht geduldet, der Haushalt und auch die Kinder haben zu laufen. Sollte es mal nicht ordentlich sein, die Mama nicht frisch gemacht, der große Bruder einen Trotzanfall bekommen oder der Kleine gar weinen, dann droht direkt der Stempel: Überfordert und potentiell asozial… Gerne auch durch die Nachbarn aufgedrückt, die eh schon skeptisch sind, wie man in einer Mietwohnung als Familie leben kann. Ab zwei Kindern muss es doch mind. ein Haus sein! Ach, das ist wirklich ein leidliches Thema, das viel über die Kinderfeindlichkeit in Deutschland aussagt. Jedes weitere Kind wird als weiteres Problem/Störung gesehen, statt als neues Glück….

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    1. Liebe Josi,

      du hast absolut recht: die Ansprüche an die Mutter wachsen ebenso sehr, wie das Interesse sinkt. Das finde ich ehrlich gesagt etwas perfide und seltsam.
      Und viele Menschen sind sehr schnell in der Vorverurteilung mit dem Stempel: „überfordert“ dabei. Das ist weder fair noch gerecht. Familien brauchen Unterstützung, die sie aber selten bekommen. Stattdessen werden Erwartungen an sie gestellt – meist überzogene.
      Sehr schade diese Entwicklung hier in Deutschland…. Wir können es nur besser machen! Mehr Achtung vor Familien, Müttern und Vätern haben.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  4. Es tut mir sehr leid so etwas zu lesen, aber ich habe im Bekanntenkreis schon ähnliche Situationen erlebt. Bei Kind Nummer eins gaben sich die Leute die Klinke in die Hand, die Besuchersitiation, die Geschenke, die Aufmerksamkeit waren schon richtig erdrückend. Dann kam das zweite Kind und es kam… Zurückhaltung, kaum Beachtung, oder der Satz „Ach ihr habt ja noch eins?“. Auch „noch eins“ ist ein kleiner Mensch und verdient die gleiche Beachtung wie das große Geschwisterkind! Es ist sicherlich furchtbar zu erleben wie die eigene Freude und Liebe und das eigene Glück mit den Kindern von außen so degradiert und nicht gewürdigt wird. Ich wünsche dir alles alles Gute und viel Freude mit allen Kindern – das kann dir keiner nehmen. Und die wenigsten haben so ein großes Glück je erleben dürfen.

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    1. Liebe Inga,

      danke für deine lieben und mitfühlenden Worte ❤ Sie tun so gut zu lesen.
      Die Degradierung des eigenen Glücks und der Vorfreude bis hin zur Nicht-Beachtung ist schon sehr schmerzhaft.
      Aber ich kann niemanden zwingen sich mitzufreuen – leider…

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  5. Einige Gedanken dazu, was Menschen bewegen könnte so zu denken. Da ich mit Menschen arbeite und versuchen muss mich in ihre Lage zu versetzen, versuche ich es sich bei diesem Thema.
    Das erste Kind wird von dem Umwelt deswegen enthusiastisch empfangen, da es was ganz neues ist und so ist das mit neuen. Es ist spannender für Leute zu verfolgen. Heißt bei den nächsten Kindern ist die Spannung und Nachfragen nicht mehr so groß, da sie denken es wird wohl wie das erste Mal sein. Ich denke für die engeren Menschen heißt es nicht, dass sie das Kind weniger beachten, also auch weniger wertschätzen. Das folgern wir wiederum gleich. Einige fühlen sich schon nach dem ersten Kind von der kleinen Familie ausgeschlossen Beziehungsweise wollen dann ab einem gewissen Punkt nicht mehr stören und die nächsten Kinder zeigen für sie, dass ihr eine funktionierende starke Familie seit in dem sie nicht stören wollen oder das man denkt schon wieder solche Fragen. .. tja das denken Außenstehende wirklich auch, weshalb sie sich nicht trauen mehr nachzufragen. Sie wollen sich nicht einmischen. Sie sind dann umso überraschter, wenn es nicht läuft bzw. Man natürlich auch kaputt sein kann mit mehreren Kindern. Diese nicht erwartet Haltung an sie herangetragen, lässt sich mit ihrem Bild von euch nicht vereinbaren und unreflektierte Worte fließen.
    Ich denke, dass aber die Wertschätzung des 3 Kindes etc. Nicht weniger ist, wenn sie im Kontakt mit allen Kindern sind, würden sie sicher jedes egal der Reihenfolge beachten. Ich hoffe, dass hilft auch den verletzten Müttern, deren Freunde es manchmal nicht besser wissen wie sie sich in eurem System Familie verhalten sollen.

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    1. Liebe Jasmin,

      ich versuche auch immer mit viel Empathie mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen. Das ist mir wichtig. Nicht nur bei meinen Kindern.

      Ich denke, dass du mit vielen Punkten, die du aufzählst recht hast. Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass bei einigen Personen aus unserem Umfeld tatsächlich eklatante Unterschiede gemacht werden – zwischen dem Erstgeborenen und meiner Tochter. Es gibt ein Gefälle. Man merkt deutlich, wer „beliebter“ ist und mehr gemocht wird. Es ist IMMER der Erstgeborene. Es ist eine Art Abwertung der Folgekinder. Und DAS tut mir weh. Weil ich sehe, dass mit zunehmendem Alter auch die Kinder diese unterschiedliche Wertschätzung wahrnehmen.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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      1. Ja. Das ist dann wirklich schade, wenn wirklich Unterschiede gemacht werden. Ich bin sicher durch eure starke Liebe jedem Kind gleich gerecht zu werden, spürt auch das dritte Kind nicht vernachlässigt zu werden.
        Achtung Sarkasmus: ihr überschreitet halt einfach auch die Gesellschaftliche Norm, in der man nur höchstens 2 Kinder haben sollte und als richtig erachtet werden. Deshalb bestraft man das Kind und euch mit Missachtung. So wandelt sich die Zeit…

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  6. Ich möchte gern noch mindestens ein Kind bekommen, doch kurz nach der Geburt meines Sohnes hieß es überwiegend: ach, da seid ihr ja jetzt fertig mit einem Mädchen und einem Jungen!
    Ich finde das schade, als ob ein drittes Kind nur legitim ist, wenn die ersten beiden das gleiche Geschlecht haben.
    Darauf kommt es doch nicht an.

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    1. Liebe Nadja,

      genau diesen Spruch, habe ich mir immer anhören müssen! Ich habe ihn nie verstanden. Folge deinem Herzen. Wenn zu eurer Familie noch ein weiteres Kind gehört, dann freut euch, ladet es ein und hört nicht auf die negativen Stimmen von außen. Es ist euer Leben ❤

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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    2. Bei uns verstehen auch viele nicht, wieso wir uns noch für ein drittes Kind entschieden haben. Haben ebenfalls ein Mädchen und einen Bub. Unsere nächste Kinderüberraschung kommt im August 🙂
      Wenn man beide Geschlechter hat, ist man doch eine komplette Familie 😉 Witzigerweise dürfen Leute die zwei Buben oder zwei Mädchen haben es nochmal probieren 😉
      Am besten war der Kommentar der Oma meines Mannes „Jetzt ists dann aber genug!“
      Mein Mann meinte nur „Das sehen wir dann wenn’s Zwergi da ist“ 😂

      Lass dich nicht beirren, hört auf euer Herz! Die Zwerge suchen sich genau den richtigen Zeitpunkt aus 🙂

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      1. Wir wissen auch noch nicht, ob das hier unser letztes Kind ist. Wir werden sehen…
        Ich bin mir aber sicher, dass die Reaktionen nicht besser werden :-/

        Für euch auch alles erdenklich Gute ❤

        Liebe Grüße
        Mother Birth

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      2. Jemand hat mir auch nach dem 3. Kind gesagt es ist Zeit damit aufzuhören. Da konterte ich direkt: „Wieso? Gerade jetzt bin ich in Übung.“ 10 Jahre später kam noch unser 4. Kind der unsere Familie auf Trab hält. Ein Nachbar meinte, dass wir sehr fleißig waren. Den Biss konnte ich deutlich spüren.
        Es ist nicht immer leicht, aber man wird auch sehr belohnt wenn ein Kind seine Liebe zeigt.
        Liebe Grüße,
        Hilda

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  7. Wie traurig dass es dir und vielen anderen so zu ergehen scheint.
    Unser 3. Kind ist seit Februar bei uns, und unser Umfeld hat sich genauso interessiert, genauso mitgefreut wie bei den ersten beiden.
    Dumme Sprüche, insbesondere weil sie alle 3 Mädchen sind, kamen nur von Fremden.
    Schade, dass nicht alle so ein Glück haben.

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    1. Liebe Sarah,

      ich würde mir auch wünschen, dass alle so ein wunderbares Umfeld haben wie ihr – mit viel Empathie und Liebe. Das ist leider nicht so… Aber wünschen würde ich es mir, denn jede Familie hat es verdient.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  8. Unsere Tochter war vielen auch weniger bis gar nichts wert, was ich sehr irritierend und verletzend fand. Ich bin selbst drittes und vom Umfeld teilweise nicht gewolltes Kind. Traurig. Da hilft nur eins: besser machen! Vorfreude genießen! Zeit mit Herzensmenschen verbringen! Und manchmal auch Augen schließen, *loch denken, lächeln, weitermachen! Alles, alles Liebe😘

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    1. Ja, wir wollen es besser machen! Wir freuen uns auf unser neues Familienmitglied. Die Herzensmenschen an unserer Seite ebenfalls. Das hilft sehr die Mißtöne der anderen leiser werden zu lassen.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  9. Kenn ich auch, leider „schon“ beim zweiten. Jedes Kind ist ein Wunder und Wunder wollen bestaunt werden. Ich kann es dir sehr gut nachfühlen!
    Wer dir und seinem Wunder keine Aufmerksamkeit schenkt, hat selbst keine verdient ; -)
    Alles Gute euch!

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  10. Dear Mother Birth,
    wie Recht Du doch hast! Ich habe drei Kinder. und das auch noch mit zwei verschiedenen Männern.
    Schon der Zweitgeborene bekam ungelogen knapp 1.000€ weniger aufs Sparbuch und erhielt nur etwa 1/3 an Glückwunschkarten.
    Zur Geburt des dritten Kindes (das erste mit meinem zweiten Mann) gab es dann nahezu gar keine Reaktion.
    Ich liebe alle meine Kinder mit jedem, das dazu kommt, noch ein Stückchen mehr.
    Jetzt lebe ich leider auch von dem zweiten Mann getrennt.
    Irgendwie habe ich da bessere Väter als Lebensgefährten erwischt.
    Dumm nur, dass mein Kinderwunsch noch lange nicht erfüllt ist. Fünf Stück sagt mein Herz, hätte ich gerne.
    Gefährte Nummer Drei ist in Sicht. Dieses mal liegt der Fokus auf dem Gefährten, wobei er auch ein toller Vater ist. Aber, ich will dass das nun für „immer“ ist oder ähnlich lange.
    Was wird da wohl auf uns zukommen, wenn wir ein Kind bekommen sollten?
    JEDES Kind ist erwünscht und geliebt und wertvoll!
    Könnten das nur Alle so sehen.
    Herzlichst,
    Denise

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  11. Du hast so recht. Und das ist wirklich schade. Die Eltern und schließlich auch jedes Kind verdienen Unterstützung. Habe schon selber beobachten können, wie nicht nur die Unterstützung der Eltern sondern auch die Freude am Kind in der Familie abnimmt… Alle Eltern wissen, dass das dritte Kind genauso wertvoll ist wie die ersten beiden – und so sollten es auch alle anderen sehen. „Eigentlich“, wie du schon sagst.
    Ich wünsche dir trotzdem eine schöne Schwangerschaft und umgib dich mit Menschen, die dich als Mutter zu schätzen wissen und interessiert sind!
    Liebe Grüße, Antje

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    1. Liebe Antje,

      danke für deine lieben Wünsche. Ich werde versuchen mich möglichst mit vielen Menschen zu umgeben, die sich mit uns aus vollem Herzen freuen können. Die mir mehr Fülle geben – durch Wertschätzung, Liebe und geteilter Freude.
      Ich sollte wirklich versuchen mehr Abstand zu Menschen zu schaffen, die mir emotional nicht gut tun….

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  12. Sehr deutlich wird es bei den Geschenken zur Geburt. Beim ersten wirst du überhäuft und dann wird es stetig weniger. Kommt ja nicht auf den Wert der Sachen an, aber darauf, dass man den Eindruck hat, die anderen würden sich weniger mitfreuen.
    Liebe Grüße
    Katharina

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  13. Oh Mann – mir ist das in der zweiten SSW auch schon so krass ergangen. Gejammert werden durfte nicht, stattdessen Sprüche wie „Hast du doch so gewollt“ oder „War das denn nicht geplant?“ – äh, WTF? Schade… aber lasst euch nicht runter ziehen ❤

    Liebe Grüße, Frida

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    1. Danke Frida für deine lieben Worte ❤

      Eigentlich möchte ich mich auch gar nicht runter ziehen lassen. Mein Verstand sagt es ist doch unsinnig sich darüber aufzuregen, aber mein Herz, meine Mama-Liebe zu meinen Kindern ist da ganz anderer Meinung! Ich fühle mich verletzt durch solche Reaktionen oder aber durch das konsequente ignorieren von Kind 3. Für einige scheine ich gar nicht schwanger zu sein. Mein Bauch wächst – sie fragen und sagen nichts. Schweigen. Eine eiserne Wand aus Ablehnung. Ich habe jetzt schon Angst, wenn das Kind es später ebenso zu spüren bekommt: es sei weniger wert. Das will ich auf gar keinen Fall!

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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