Gastbeiträge - von euch für mich, Geburt, Schwangerschaft

Ein Abschied – #Gastbeitrag von Erdbeerlila

*Achtung: Trigger-Warnung*

Es ist für mich eine Herzensangelegenheit diesem Text auf meinem Blog eine Heimat zu geben. Es ist nichts Mutmachendes. Nichts Positives. Es ist ein trauriger Text. Es ist ein Abschied. Ein Abschied von einem Kind, von einem Traum, vom Glück, was so nicht eingetreten ist. Es ist ein Text voller schonungsloser Ehrlichkeit, voll Liebe und voll unendlicher Trauer. Ich habe sie in jedem deiner Worte lesen können, liebe Lila… Und schon wieder laufen mir die Tränen über die Wangen…


Tränen – haltlos…

Tränen rinnen mir über das Gesicht. Ich bin noch völlig orientierungslos, höre mich selbst nur immer wieder schluchzen:

„Mein Baby ist weg, mein Baby ist weg!“

Fremde, warme Hände streicheln mir sanft die Stirn und trösten mich, eine dumpfe Frauenstimme sagt:

„Sie waren so tapfer. Beruhigen Sie sich, es tut uns so leid.“

Doch ich sitze fest, in meinem Tal der Tränen. Je wacher ich werde, desto klarer wird mir, dass es nun vorbei ist. Ich liege nackt auf einer Liege, werde aus dem OP gefahren und ich bin plötzlich nicht mehr schwanger. Man hat mir mein Baby weggenommen.

Glück, Mut und gute Hoffnung

Vor zwei Monaten war ich ebenso im Halbschlaf, als ich ungläubig und vor Freude weinend auf den zweiten Strich des Schwangerschaftstests starrte. Nach 18 langen Monaten ging unser größter Wunsch in Erfüllung: Unser Krümelmädchen würde eine große Schwester werden, wir erwarteten unser zweites Wunder. Es ist nicht in Worte zu fassen, wie glücklich wir waren.

Ja nun, es folgte die Bestätigung der Schwangerschaft, der Eintrag im Mutterpass, den ich fortan stolz – wie eine werdende Mutter nur sein kann – mit mir herumtrug. Die nächsten Wochen waren geprägt von Übelkeit und Kreislaufproblemen, die mir zwar das Leben sehr schwer machten, aber für mich einfach ein eindeutiges Zeichen für eine intakte Schwangerschaft waren.

Das kommende Jahr wurde schon grob durchgeplant: Errechneter Geburtstermin (der einen Tag nach dem Geburtstag meines Mannes lag), der Plan für die Märkte, an denen ich dieses Jahr noch teilnehmen können würde, Hochzeiten, die ich (hoch)schwanger würde bestreiten müssen und Termine bei der Diabetesberatung, die für mich und mein Ungeborenes unvermeidbar waren. Eine Schwangerschaft ist kein Spaziergang für mich und das wusste ich in dieser Zweiten besser einzuschätzen.

Ich fühlte mich bereit, sicherer, hatte den Mut, der mir in der Zeit mit Helena fehlte und freute mich wahnsinnig darauf, durch meine bereits gewonnene Erfahrung souverän die ein oder andere Hürde überschreiten zu können. Sogar mit einer Hebamme nahm ich Kontakt auf, was ich in meiner ersten Schwangerschaft vor lauter Angst 20 Wochen lang vermied.

Schmerz, Trauer und Fassungslosigkeit

Am 01.03., es war die Mitte der 10. Woche, stand der nächste Kontrolltermin bei meiner Gyn an. Vorher schlichen sich immer wieder kleine Sorgen ein, ich hatte das Herz noch nie schlagen sehen und konnte es kaum erwarten, das kleine Gummibärchen im Ultraschall zappeln zu sehen. Und obwohl mein Kopf sich an dem Zipfelchen Realismus festhielt, der mir flüsterte, dass auch etwas nicht stimmen könnte, bewiesen mir mein Magen, meine zu engen Jeans, meine schmerzenden Brüsten angeblich das Gegenteil.

Meine Frauenärztin ist ein Schatz. Sie sah meine Nervosität und sagte lächelnd:

„Na, dann beeilen wir uns jetzt, damit Sie sich schnell beruhigen können! Sie sind ja total zittrig.“

Schon in dem Moment, in dem das Bild meiner Gebärmutter auf dem Bildschirm erschien war mir klar, was los war. Etwas in mir bettelte darum, dass die Ärztin nur nochmal genauer schallen müsse. Aber ein Blick in ihr Gesicht bestätigte mich. Sie schüttelte leise den Kopf und schaute hochkonzentriert auf das schwarz-graue Geflimmer. Keine Bewegung. Kein Herzschlag. Nichts. Nichts.

Ich brach in Tränen aus und sie war so rücksichtsvoll, mich nicht in dieser Position auf dem Stuhl festzuhalten. Sie half mir in die Kleidung und tröstete mich. Sie lies mich so lang laut weinen, wie ich musste. Als der schreiende Schmerz in mir etwas leiser wurde, konnte ich ihr meine Fragen stellen über das warum, das wie und über den Weg, der jetzt vor mir lag.

Irgendwann verlies ich weinend, mit dem Mutterpass mein verheultes Gesicht verdeckend, die Praxis. Der Mutterpass, in dem als zweiter Eintrag der aktuellen Schwangerschaft stand:

09+5, keine Vitalzeichen

Ich verbot mir zu weinen, bis ich sicher nach Hause gefahren war. Noch aus dem Auto, vor unserer Wohnung parkend, rief ich meinen Mann an, der sofort in Tränen ausbrach und seinen Feierabend organisierte.

Erst in den Armen meiner Mutter, die auf Helena aufpasste, brach ich endgültig zusammen.

Ängste

Den folgenden Tag verbrachte ich damit, meine Freunde und Familie zu informieren. Niemand reagierte komisch, alle waren bestürzt, einfühlsam und rangen nach Worten. Außerdem musste ich einen Termin im Krankenhaus ausmachen. Zur Ausschabung. Ich versuchte das Wort zu vermeiden, stammelte vor mich hin, aber bekam direkt einen Termin für Freitag früh.

In der Nacht konnte ich kaum schlafen. Dieses dumpfe Gefühl, diese wahnsinnige Angst vor der Klinik, der Narkose, allem. Mein Kopf spielte Horrorszenarien ab, von gefühlskalten Ärzten, die meine körperliche Verfassung als Ursache der Fehlgeburt festlegten bis hin zu der Panik davor, nicht mehr aus der Narkose wach zu werden.

Einfühlsamkeit und Selbstbestimmung ist unglaublich wichtig

Der letzte Ultraschall und die Beratung im Krankenhaus waren einfühlsam und nett. Man eröffnete mir (entgegen meiner Erwartung) die Möglichkeit, auf einen natürlichen Abgang zu warten. Und boten mir ebenso die Möglichkeit, die Ausschabung sofort am gleichen Tag oder aber erst nach dem Wochenende vornehmen zu lassen. Ganz, wie ich mich wohler fühlte und wieviel Zeit ich zum Abschiednehmen brauchen würde.

Wir entschieden uns für eine zeitnahe OP. Ich fühlte mich aufs gemeinste betrogen, von meinem Körper hintergangen. Er gaukelte mir vor, schwanger zu sein und doch war da kein Leben mehr in mir. Das wollte ich nicht, ich brauchte ein Ende, um Abschied nehmen zu können. Den Bauch anfassen, zu spüren, dass sich dort etwas – jemand – entwickelt hatte und doch nie richtig in mein Leben treten würde. Etwas zu essen und sofort Übelkeit verspüren, wie all die Wochen zuvor und doch zu wissen, dass mein Körper diesen Mechanismus zu unrecht ausführte. Das Zwicken der Brüste, die im Spätsommer doch kein Baby stillen würden. Es sollte ein schnelles Ende haben.

Die Anästhesistin nahm meine Angst vor der Vollnarkose sehr ernst. Aber auch sie war einfühlsam, bot mir Alternativen und sprach mit mir die Möglichkeiten durch. Entscheidend für mich war, dass sie sagte:

„Ich habe das auch schon erleben müssen, als Patientin. Und ich hätte es nicht ertragen, diesen traurigen Moment in dieser sterilen Umgebung miterleben zu müssen.“

Recht hatte sie. Ich wollte schlafen, nicht mitbekommen, wie man mein Baby aus mir herausschnitt. Ich wollte mich anders verabschieden, nicht in diesem OP-Raum.

Der Abschied beginnt…

Alle wichtigen Gespräche waren geführt, ich bekam ein Zimmer, ein OP-Hemdchen, man bot mir Beruhigungsmittel an, die ich ablehnte und ich musste zwei Pillen nehmen, die den Gebärmutterhals weich machen würden. Keine 30 Minuten später bekam ich Blutungen und der Abschied begann. Der erste Schritt zur Endgültigkeit war getan.

Als ich zur Operation abgeholt wurde, liefen die Tränen schon. Still, denn keiner meiner Lieben war bei mir, aber unaufhörlich. Immer waren da eine Schwester, eine Ärztin, ein Arzt, die oder der mich tröstete, mir beruhigend über die Wange strich und mir die Tränen abtupfte. Diese Fürsorge rührte mich nur noch mehr.

Was in so einem OP-Saal passiert ist nichts Schönes. Schon gar nicht, wenn man sich in so einer besonderen Liegeposition befinden muss. Arme, Bauch und Knöchel festgebunden, überall Kontakte aufgeklebt, dauernd wird Blutdruck gemessen, immer wieder die Sauerstoffmaske über Mund und Nase, mein Sichtfeld war extrem eingeschränkt. Ich hätte die Beruhigungsmittel vielleicht doch nehmen sollen…

Endlich unter der strahlend hellen OP-Lampe angekommen, schaute mich die Narkoseärztin lächelnd an und sprach mit Mut zu.

„Sie müssen sich etwas beruhigen. Wir passen auf sie auf, es wird Ihnen nichts passieren. Schließen Sie die Augen, denken Sie an Mann und Tochter, die haben Sie ganz bald wieder.“

Eine weitere Dame stand an meinem Kopf, nahm mein Gesicht sanft in ihre warmen Hände und erinnerte mich mit ihrem ‚Sie machen das toll-Mantra‚ etwas an eine Hebamme.

Dann war ich weg, eingeschlafen. Und wachte nach meinem Baby weinend und flehend wieder auf. Aber auch hier waren Trost, Zuspruch, Mitleid und Wärme von ärztlicher Seite allgegenwärtig.

Und dann noch eine Nacht im Krankenhaus

Ich hätte am selben Abend wieder nach Hause gedurft, wenn ich nicht vor der OP allergisch auf die Medikamente reagiert hätte, die auf den Muttermund wirkten. Kortison, Fenestil und eine dritte Substanz spritzte man mir dagegen.

Und erneut: Die beiden Ärztinnen, die mir diese niederschmetternde Nachricht eröffneten, trösteten mich sanft, während sie an meine Vernunft plädierten. Ich hatte Atemprobleme durch die Allergie bekommen, das war zu risikoreich.

„Wir wissen, so ein schlimmer Tag, und dann noch das. Aber Ihre Familie braucht Sie auch in Zukunft und wir passen heute Nacht auf Sie auf. Morgen früh dürfen Sie sofort gehen und endlich zur Ruhe kommen.“

Ja, sie hatten ja Recht. Auch diese Nacht ging vorüber. Mein Mann, Helena und ich gönnten uns ein wirklich leckeres Frühstück auswärts, bevor wir zurückkehrten in diese harte Realität zu Hause, mit Babyfotos an den Wänden, der Wiege im Schlafzimmer und der kleinen Spieluhr, die mein Mann für unser Zippi gekauft hatte.

Es ist nun fast genau vier Wochen her

Vier Wochen voller Trauer, körperlicher und seelischer Schmerzen, Abschiedsritualen und bewegenden Gesprächen. Trotzdem befinde ich mich in einem Zwiespalt. Ich möchte raus hier, mich wiederfinden, alles herausschreien und weinen. Zu Hause kann ich das nicht. Die wenigen Tage, die ich mir das Weinen vor meiner Tochter erlaubt habe, wirken immer noch nach, immer wieder fragt sie aus dem Nichts in herzzerreißendem Ton, ob ich immer noch sehr sehr traurig sei. Erzählt anderen, Mama weine viel. Das geht nicht. So authentisch ich auch versuche zu sein, ihr kleines Herz darf nicht zu schwer werden aus Gründen, die sie noch nicht erfassen kann. Also ruft fast alles in mir nach einer Pause, einer Auszeit, Wellness für meine Seele. Aber erstens ist das nicht einfach so umzusetzen, denn mein Mann muss pausenlos arbeiten, zweitens schmerze mein Herz schon bei dem Gedanken daran, ohne meine kleines Töchterlein zu sein. Mal sehen, ob ich eine Lösung finde. Aber vermutlich wird all das einfach im Alltag verloren gehen.

Was bleibt ist das Wort UNFAIR

Ich fühle mich unfair von der Welt, dem Schicksal, meinem Körper behandelt. So lange haben wir uns dieses Kind gewünscht und dann klappt es plötzlich. Unser Wunschherzkind, unser Zippi ist auf dem Weg. Und verlässt uns doch so schnell wieder. Aber mein Körper? Der gaukelt mir die heile Welt vor. Mein kaputter, mir das Leben sowieso schwer machender Körper führt mich aufs gemeinste hinters Licht. Lässt mich mein Baby nicht lebendig zur Welt bringen und lässt es mich auch nicht verlieren, als es stirbt.

So viele ungewollte Kinder in dieser Welt, so viele traurige Kinderseelen, unsere Herzen sind weit weit offen und haben so viel Liebe zu geben…..aber man lässt uns nicht.

All die Pläne vorerst hinfällig. Ich trauere um unser Baby, unsere Freude, unsere Pläne, die Zukunft, die nun nie so statt finden wird, wie wir es uns vor einem Monat noch in den buntesten Farben erträumten.


Ich wünsche dir, liebe Lila, von Herzen, dass du Zeit in deinem Alltag finden wirst, um deiner Trauer so viel Raum geben zu können, wie du benötigst. ❤

 

*EURE MOTHER BIRTH*

#Fehlgeburt, Abschied #Schwangerschaft #Verlust #Trauer #Gastbeitrag

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24 thoughts on “Ein Abschied – #Gastbeitrag von Erdbeerlila”

  1. Hallo,
    Deine Erzählung hat mich sehr gerührt und ich finde es sehr beeindruckend wie du diese traurige Zeit mit uns teilst. Ich hoffe ihr verdaut den Abschied als kleine Familie und andere Betroffene finden ebenfalls trotz in deinen Worten, nicht alleine zu sein.
    Alles liebe
    Freigeist

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  2. Hallo,
    als Papa bin ich hier wahrscheinlich in der absoluten Minderheit. Dieser Text hat mich total bewegt. Ich bin stolzer Papa einen 6jährigen Sohnes, aber auch 3facher Sternchenpapa. Meine Frau und ich haben da also einiges erlebt. Leider ist der Text für mich gerade auch mehr als aktuell. Eine sehr gute Freundin vermeldete nach einigen erfolglosen Versuchen in einer KiWu-Klinik im Dezember dass sie schwanger ist. Was für eine Freude. Wir kennen uns seit 6 Jahren und ich habe bei ihr schon einige Rückschläge und dunkle Momente erlebt. Und jetzt das. Und dann auch noch mit Zwillingen. Alles lief auch glatt. Kinderwagen ist schon zu Hause, das Bettchen….Vorfreude pur..und alle Untersuchungen unauffällig. Bis vergangenen Die. Aus einer einfachen Kontrolle bei der Frauenärztin wurde der absolute Horror. Sie musste ins Krankenhaus und brachte unter großen Schmerzen beide Babys in der 19.SSW tot zur Welt. Da wir zumeist nur online kommunizieren weiß ich noch nicht so viele Einzelheiten. Außerdem wohnen wir gut 250km auseinander…und dann will und wollte ich das Paar auch erst einmal nicht in ihrer Trauer stören. Die beiden wissen aber dass ich in der Not immer da bin so gut ich kann. Ich bin jedoch unsicher ob ich in diesem wirklich extremen Fall immer die richtigen Worte finde.. So lange für diesen Traum vom Kind gekämpft und dann jetzt das. Ich kann es selbst noch nicht so fassen. Das ist einfach nur grausam und ungerecht. Und ich mache mir gerade um meine gute Freundin Sorgen weil sie psychisch nicht gerade stabil ist. Im Moment wirkt sie – den Worten nach – gefasst. Ist dann auch nicht so einfach aus der Entfernung zu helfen. Denn Freunde haben die eigentlich sonst nicht. Ich hoffe einfach, dass ich ein wenig helfen kann. Und nochmal danke für Deinen tollen Text. Ich werde Deinen Blog gerne weiter verfolgen wenn ich darf.
    Liebe Grüße

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    1. Lieber Andreas,

      auch Männer sind hier auf meinem Blog immer willkommen, auch wenn sie sicherlich in der Minderheit sind.

      Die Geschichte mit deiner Freundin bewegt mich sehr. Wie man ihr wirklich helfen kann, kann ich dir auch nicht beantworten. Man kann da sein, zuhören und Hilfsangebote machen. Die Trauer wirst du ihr nicht nehmen können.
      Dass sie jetzt sehr gefasst wirkt, ist meiner Meinung nach sicherlich einem Selbstschutzmechanismus zu zuschreiben. Wenn wir etwas Erlebtes emotional nicht verarbeiten oder nicht ertragen können, sind wir in der Lage unsere Emotionen „abzuschalten“. Das passiert oft bei traumatischen Erfahrungen.
      Irgendwann wäre es sicherlich sinnvoll professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das Erlebte aufarbeiten und den Emotionen wieder freien Lauf lassen zu können.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  3. Jetzt sitze ich da, tief bewegt, Tränen in den Augen. Danke für dieses nahen, ehrlichen Beitrag. In vielen Worten habe ich mich wieder gefunden. Vor kurzem habe ich im Blog über mein Erlebnis geschrieben, da es mir gut getan hat, die Worte aus dem Kopf zu bringen und weil es mir selbst in der Zeit sehr geholfen hat, Texte wie diese zu lesen und zu wissen – wir sind nicht alleine (auch wenn es sich teils so anfühlte). Alles Gute für Lila ❤ Es tut weh, aber es wird besser. Auch wenn ich bis heute keinen Sinn darin erkennen kann, bin ich im Frieden mit dem, was war.

    Gefällt 1 Person

    1. Dein Verlust tut mir leid ((())).
      Ich finde es auch wichtig, dass das Thema Fehlgeburt oder stille Geburt offen angesprochen wird bzw. darüber geschrieben wird. Es ist so wichtig sich nicht allein zu fühlen, denn man ist es nicht. Deshalb war es mir auch ein Herzensanliegen diesen Text Raum auf meinem Blog zu geben.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  4. Genau dasselbe musste ich leider mit meinem 1ten Wunschkind durchmachen. Es gibt keine Worte für so einen Verlust. Die Zeit heilt die Wunden nicht, man lernt nur, besser damit umzugehen. Ich hatte das große Glück, danach wundervolle Söhne zu bekommen. Doch es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an mein Sternchen denke, und mir vorstelle, wie es wohl ausgesehen hätte, wie es wäre, es bei uns zu haben.. Es wird immer ein Teil von mir sein, leider nicht an der Hand aber dafür umso fester im Herzen!!
    Ich wünsche Dir, die Kraft die Trauer zuzulassen und dann auch wieder vorwärts zu blicken. Es ist hart, aber du wirst es schaffen!! Fühle dich umarmt!!

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    1. Es tut mir leid, dass du auch ein Kind hast gehen lassen müssen ((( ❤ ))) … Es muss unfassbar schwer für eine Mutter sein. Ich mag es mir gar nicht vorstellen und bewundere deine Stärke und Zuversicht.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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  5. Ja, man darf so traurig sein. Auch wenn man schon ein Kind hat, das einen braucht.

    Für alles andere braucht es Zeit und auch wenns jetzt nicht danach aussieht und du Lila es mir nicht glaubst, es wird wieder besser irgendwann.

    Ich habe bei mir auf dem Blog auch über alles geschrieben, wer mag darf gerne Lesen kommen.
    Liebe Grüße,
    Katarina

    Gefällt 1 Person

Hinterlasst mir hier gerne einen Kommentar! Ich würde mich sehr darüber freuen <3

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