Blogparade, Dies und Das, Familie, Geburt, Mother Birth

Aufruf zur #Blogparade! Das Wochenbett – über Erwartungen und Bedürfnisse

Ein Thema lässt mich schon seit Wochen nicht mehr los: das Wochenbett! Und auch viele von euch scheint das Thema Wochen, Monate oder gar Jahre danach noch zu bewegen. Mein aktueller Beitrag zum #Wochenbett – Über falsche Ideale & Vorbilder und was ich diesmal anders machen möchte wurde hundertfach geteilt und mich erreichten viele Rückmeldungen und eigene Erfahrungen dazu. Ich bin überwältigt. Mit einer solchen Resonanz hatte ich nicht gerechnet. Eigentlich wollte ich mir das alles nur von der Seele schreiben – VOR dem dritten Wochenbett… Mir selber Mut machen.

Aber dann hatte ich eine Idee…

Ich habe spontan beschlossen, dass ich es wagen werde.

Ich werde meine erste eigene #Blogparade machen!

Perfekter Zeitpunkt? Vielleicht nicht unbedingt, aber ein Herzensanliegen ❤ Und dem werde ich folgen. Gerade jetzt!

 

Das Wochenbett ist eine Zeit der Achtsamkeit

Das Wochenbett ist eine Zeit der Achtsamkeit. Achtsamkeit gegenüber den eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Was will ich? Was wünsche ich mir? Aber es geht auch um die Achtsamkeit der anderen gegenüber der frischgebackenen Mutter. Kann ich zurückstecken? Ist mein Anliegen das Baby sehen zu wollen wirklich so dringlich? Oder kann das doch noch etwas warten. Kann ich warten? … Fragen, die man sich stellen sollte als Verwandte(r), als Freund oder Freundin, als Nachbarn.

Achtsam sein, heißt aber auch zu zuhören. Was wünscht sich die Mutter? Möchte sie lieber die Ruhe des Wochenbettes genießen, oder freut sie sich über Besuch und Gesellschaft? Es sollte immer um die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der jeweilen Mutter gehen. Ohne Erwartungen und Druck. Nicht in die Bewertung gehen, nicht bevormunden, einfach zuhören und annehmen, was sich die einzelne Mutter wünscht.

Achtsamkeit in diesem Zusammenhang bedeutet für mich ebenfalls: Hilfe anzubieten. Vielleicht auch ungefragt. Einfach mal ein vorgekochtes Mittagessen vorbeibringen. Ohne Erwartung einer Gegenleistung. Also bitte nicht: „Wenn ich jetzt schon mal da bin, kann ich ja gleich auch noch das Kind sehen…“

***************************

Möchtest du gerne an meiner #Blogparade teilzunehmen? Dann habe ich hier vielleicht einige Inspirationen und Anregungen für dich …

Fragen über Fragen…

  • Wie ist es euch im Wochenbett ergangen? Wurden eure Bedürfnisse wertgeschätzt und geachtet bzw. wie habt ihr sie durchgesetzt? Oder war das gar nicht nötig?
  • Welche Bedürfnisse waren euch wichtig? Vielleicht sind es auch ganz andere Wünsche, als meine. Vielleicht habt ihr euch nach einer belastenden Schwangerschaft auch nach Besuch gesehnt?
  • Habe ich aus eurer Sicht vielleicht auch überzogene Erwartungen an das Wochenbett, die eh nicht zu erfüllen sind? Stelle ich zu hohe Ansprüche an mein Umfeld? Gerne würde ich hier auch eine (oder auch mehrere) Gegenmeinungen dazu lesen!
  • Was bedeutet für euch ein „gutes“ Wochenbett gehabt zu haben? Eine lange Zeit der Ruhe und Reduktion zu genießen oder aber gleich in den Trubel des Alltags einzusteigen mit Glückwünschen, Einladungen und sozialen Kontakten?
  • Vielleicht seit ihr zum ersten Mal schwanger und hattet selbst noch keine eigenen Erfahrungen mit dem Wochenbett. Aber was erwartet ihr? Was wünscht ihr euch? Oder habt ihr euch gar keine Gedanken darum gemacht und lasst es einfach auf euch zukommen?
  • Haltet ihr den heutigen Umgang mit dem Wochenbett für angemessen? Wird aus eurer Sicht zu viel  Aufsehens darum gemacht oder ist eher das Gegenteil der Fall? Wie seht ihr das?
  • Seid ihr auch an den Erwartungen eures Umfeldes/euerer Familie/eures Partners „gescheitert“? Oder waren sie sehr verständnisvoll und eine große Hilfe für euch?

Wenn du gerne über deine persönlichen Erfahrungen im Wochenbett berichten möchtest, kannst du folgendermaßen an dieser #Blogparade teilnehmen:

  • Schreibe bis zum 3. Juli 2017 einen Blogartikel und verlinke bitte darin diesen Aufruf zur #Blogparade!
  • Poste anschließend unten in den Kommentaren den Link zu deinem Blogartikel. So kann ich einfach eine Liste aller eingegangenen Beiträge erstellen und diese dann auf Twitter und Facebook ebenfalls teilen.
  • Wenn du magst, darf das Beitragsbild gerne in deinem Artikel Verwendung finden.
  • Falls du keinen eigenen Blog besitzt, kannst du natürlich ebenfalls teilnehmen. Ich biete dir meinen Blog als Plattform an, um deine Erfahrungen im Rahmen eines Gastbeitrages zu veröffentlichen. Schicke einfach deinen fertigen Text – eventuell mit Bild (die Bildrechte dazu musst du natürlich besitzen) – an: motherbirth@gmx.de.
  • Du kannst selbstverständlich auch anonym teilnehmen. Dann gilt die gleiche Vorgehensweise, wie bei den anderen Gastbeiträgen – nur dein Name bleibt ungenannt.

Und normalerweise gäbe es noch ein weiteren Punkt auf dieser Liste. Einen, in dem sinngemäß Folgendes stehen sollte:

… wenn genug Leute mitmachen, dann schreibe ich noch eine Auswertung.

Ich möchte die Formulierung abändern. Dem Thema anpassen. Um meinem eigenen Wunsch gerecht zu werden – meinem Wunsch nach einem #Wochenbett ohne Erwartungen und Druck. Also lautet der letzte Punkt auf der Liste hier folgendermaßen:

Wenn ich Zeit, Energie und Lust verspüren sollte, gibt es auch eine Zusammenfassung dieser Blogparade, aber ich wißt ja: Das Wochenbett ist mir diesmal heilig, also bitte habt Verständnis egal wie ich mich entscheiden werde! 🙂 ❤

Der Aufruf zur Blogparade darf natürlich gerne und reichlich geteilt werden! Ich freue mich jetzt schon auf eure Erfahrungen 🙂

 

*EURE MOTHER BIRTH*

#Blogparade #Wochenbett #Achtsamkeit #Bedürfnisse #Erwartungen #Wünsche #Erfahrungen 


  1. Teilzeitmutter: „Ich wollte raus, Alltag, Leben. …“ Das Wochenbett. Oder: der große Lagerkoller
  2. Cheer up, loin!: „Ab Tag 2 wird unser Besuch also herzlich willkommen sein, aber auch nicht länger als ca. 30 – 45 Minuten …“ –  {Blogparade} Das Wochenbett
  3. Mamamal3„Also dankeschön, dass Du verstehst, dass das Wochenbett eine sensible und chaotische Zeit ist, in der Gäste nicht rund um die Uhr willkommen sind, weil wir einfach froh sind, dass wir es schaffen, unsere Grundbedürfnisse zu erfüllen (Schlaf, z.B.) …“ – Ein Brief an Wochenbettbesucher…
  4. Mamamal3: „… ich lade gerne Besuch ein. Gern auch zum Essen. Wenn ich gerade kein Neugeborenes habe. Dann, wenn es mir zeitlich eben gut passt.“ Wochenbett & Respekt
  5. Aufbruch zum Umdenken„Viele Verwandten haben das Kind erst Wochen später gesehen. Ich weiß, dass das der Familie nicht recht war, aber ich lebe nicht, um es anderen recht zu machen.“ – Das Wochenbett – über Erwartungen und Bedürfnisse
  6. lesulu: „Diese Pläne haben den Mann erst mal stutzen lassen. Wie sollte er es seiner Familie erklären, dass sie nicht sofort vorbei kommen können? Aber das waren diesmal meine Bedingungen.“ – Das Wochenbett
  7. Kinder haben… und glücklich leben„Zwei Wochen auf einem Biobauernhof mitten in den Bergen. … Auch meine Hebammen halten unsere Pläne für machbar, solange bei der Geburt alles so glatt läuft wie beim ersten Mal.“ – Ein Wochenbett im Allgäu
  8. Dreaming Today: „Ich war froh, dass es im Krankenhaus nur für eine Stunde erlaubt war Besuch zu empfangen. Dort kamen schon die Großeltern und wir nahmen uns Druck sie zu Hause einladen zu „müssen”.“Meine Erinnerungen ans Wochenbett und Tipps für eine magische Zeit
  9. My life in words: „Niemals hätte ich mir die Erschöpfung, Aufregung, das andauernde Staunen und Ruhebedürfnis vorstellen können, die mich und uns ereilten.“ – Das Wochenbett – #Gastbeitrag von Julie Taube (My life in words)
  10. MamiundLou: „Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mich mehr an meine Vorstellungen und meine Wünsche hätte halten sollen.“ Blogparade: Das Wochenbett – über Erwartungen und Bedürfnisse
  11. Glücksmomente in B: „Mit meinen Eltern hatten wir wunderbar verständige, fürsorgliche und unterstützende Helferlein, die uns die ersten zwei Monate fast täglich mit einem leckeren warmen Essen versorgten und nach der Elternzeit des Glücksmannes auch den Einkauf übernahmen.“Mein Wochenbett
  12. HerzBauchWerk: „Erst als Enie, unser drittes Kind auf die Welt kam, wurde mir so richtig bewusst, wie wichtig es für das Baby und auch für die Mama und die Familie ist, in Ruhe anzukommen. Deshalb kommt hier meine ganz persönliche MustDoListe für das Wochenbett.“Hochsensibel im Wochenbett #Blogparade
  13. … und plötzlich Mama: „Die ersten zwei Wochen war ich gefühlt nur mit meinen Brustwarzen beschäftigt. Warum erzählt es einem keiner, dass stillen ziemlich schmerzhaft ist! Erst jetzt wurde mir klar, dass in der Öffentlichkeit das Stillen ziemlich romantisiert wird.“Ein Jaein zum Stillen #Blogparade Wochenbett
  14. Stolzeprinzessinenmama: „Die Abrechnung kam am nächsten Tag. Ich hatte höllische Schmerzen und konnte kaum gehen. {…} Also habe ich etliche Gänge zurück geschalten und wir lagen einfach viel auf der Couch …“#Blogparade: Das Wochenbett – über Erwartungen und Bedürfnisse!
  15. Cheer up, loin!: „… war ich nach ein paar Metern fertig. Ich war durchgeschwitzt, mein Kreislauf war am Boden und mir selber war zum heulen.
    Aber genau diesen Dämpfer habe ich gebraucht, so doof es klingt! Denn da begriff ich, was mein Körper geleistet hat…“Mein Wochenbett

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35 thoughts on “Aufruf zur #Blogparade! Das Wochenbett – über Erwartungen und Bedürfnisse”

    1. Liebe Jessy,

      schön, dass du auch mitmachst und danke für deinen Beitrag. Es geht, glaube ich vielen Müttern so, dass sie nach der Geburt zu schnell zu viel wollen. Man ist in einer Art Hormonrausch und glaubt, man könnte alles schaffen. Das ist aber nicht so.
      Ich muss mich auch immer bremsen. Denn die Abrechnung kommt garantiert! Der Körper braucht Ruhe und Erholung, die er auch einfordert.
      Toll, dass deine Mutter dich so unterstützt hat. Das ist ganz viel Wert!

      Liebe Grüße
      Mother Birth

      Gefällt 1 Person

    1. Liebe Helen,

      das passt ganz wunderbar, da Stillen ja schließlich ein ganz zentrales Thema im Wochenbett darstellt!
      Danke, dass du deine eigenen Erfahrungen teilst und anderen Müttern Mut machst!

      Tut mir leid, dass ich erst jetzt dazu komme deinen Text zu lesen, aber ich bin schließlich selbst noch im Wochenbett… Ich hoffe auf dein Verständnis.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

      Gefällt mir

    1. Danke liebe Steffi für deinen Beitrag zu meiner Blogparade! ❤

      Schade, dass du nicht alle deine Wünsche so durch- oder umsetzen konntest, wie du es dir vorgestellt hattest. Gerade nach dem ersten Kind bzw nach einer schwierigen Geburtserfahrung kann man bei weitem nicht so gut für sich und seine Bedürfnisse eintreten, wie man es sonst tun würde. Mein Tipp an dieser Stelle:
      Mache deinen Mann beim nächsten Mal zu deinem Fürsprecher, der deine Wünsche "verteidigt". Dann kannst du dich ganz entspannt zurücklehnen… ❤

      Tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, aber du weißt ja:
      …bin im Wochenbett und da ticken die Uhren etwas anders!
      Danke für dein Verständnis ❤

      Liebe Grüße
      Mother Birth

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    1. Danke liebe Lara <3, dass du an meiner Blogparade teilnimmst!
      Die Idee mir dem Tablett, so dass man besser im Bett essen kann, finde ich übrigens ganz toll! Ich denke, dass es jetzt auf meiner Wunschliste stehen wird 😉 …

      Liebe Grüße
      Mother Birth

      Gefällt 1 Person

  1. Ein sehr wichtiges Thema. Die Vorstellungen der Mutter vom Wochenbett zu respektieren, halte ich auch für sehr, sehr wichtig. Leider ist es auch mir so ergangen, dass ich alles andere als Ruhe hatte. Und das nach einer Frühgeburt (spätes Frühchen). Heute würde ich den Leuten einfach sagen, dass sie mich in Ruhe lassen sollen. Aber zu dem Zeitpunkt wurde ich einfach überrumpelt und das hat sich bis jetzt auf das Verhältnis zu diesen entsprechenden Leuten sehr negativ ausgewirkt.

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Hinterlasst mir hier gerne einen Kommentar! Ich würde mich sehr darüber freuen <3

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