Gedichte

Herbstgeflüster

Es ist Herbst.
Eine Jahreszeit der Reduktion.
Eine Zeit der Ruhe.
Des in sich Kehrens.
Ich werde still.
Nachdenklich.
Die Leichtigkeit des Sommers ist fort.
Eine Schwere ist an ihren Platz gerückt – nicht dunkel, nicht bedrohlich.
Eher von einer wärmenden Gemütlichkeit.

Blätter schweben – hinab zum Boden.
Sie lassen kahle Äste und Zweige zurück.
Blätterhaufen entstehen.
Farbrausch in rot, orange und gelb.
Ein letztes Aufleuchten vor der dunklen Jahreszeit.
Ein letztes Glimmen.
Ein Aufbäumen gegen den unweigerlichen Verfall.
Ein Windstoß – alles wirbelt auf.
Ein letztes Regen.

Stille legt sich über die Natur.
Nebel umhüllt allmorgendlich die Täler und Baumwipfel.
Tau hängt in den kunstvoll gesponnenen Spinnennetzen.
Das Eichhörnchen sammelt seine Nüsse.
Ein letztes geschäftiges Treiben, dann kommt die Ruhe des Winters.

Auch ich kehre ihn mich.
Genieße die letzten wärmende Sonnenstrahlen,
lasse sie bewusst auf meine Haut fallen,
spüre ihnen nach,
sauge ihre Energie in mich auf.

Dann kehre ich ein in mein Haus,
zünde Kerzen an,
kuschle mich unter warme Decken,
schaue hinaus auf die welkende Natur,
in der Gewissheit, dass im nächsten Jahr alles wieder im neuen Grün erstrahlen wird.

 

*EURE MOTHER BIRTH*

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