Dies und Das, Mother Birth

1000 Fragen an mich selbst – Teil 3 (41-60)

Selbst der Herzensmann entdeckt in meinen Texten immer noch Dinge über mich, die er nicht wusste. Die ich so nicht geschafft habe zu kommunizieren. Die ich erst niederschreiben musste, um mir vielleicht selbst darüber klar zu werden. Es ist wirklich so. Er liest jeden meiner Texte und meint, dass der Blog ein Segen auch für uns als Paar ist, denn er versteht mich jetzt noch besser, kann sich besser in mich hineinversetzen, kann meine Reaktionen besser einordnen. Das hilft.

Auch die #1000Fragen sind ein Teil davon. Ich denke über mich nach, er kann mich neu entdecken und ihr habt die Chance mich näher kennenzulernen. Eine wundervolle Aktion ❤

Weitere Texte findet ihr bei Johanna von Pinkepank.


1000 Fragen an mich selbst – 41-60

Trennst du deinen Müll?

Klar!

Warst du gut in der Schule?

Nein. Ich habe reihenweise Fünfen gesammelt. Und war – ehrlich gesagt – etwas faul…

Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?

2-5 Minuten. Als Mutter muss ich schnell sein. Gerade mit einem Baby, das mobil ist. Was der Schildnöck schon in der kurzen Zeit alles anstellt… Ihr wollt es gar nicht wissen!

Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Gegenfrage: Wieso nicht? Ich glaube wir sind nicht so einzigartig, wie einige meinen.

Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?

5:30 Uhr. Normalerweise keine Zeit für mich. Ich bin ein ausgesprochener Morgenmuffel, der vor 6 Uhr morgens noch gar nicht lebensfähig ist. Aber was soll ich machen? Wir schaffen es ansonsten nicht rechtzeitig zur Schule.

Feierst du immer deinen Geburtstag?

Ja. Aber nie groß. Große Partys gab es lediglich zum 18. und zum 30. Geburtstag. Und groß ist hier immer relativ zu sehen. Ich habe mit Freunden gefeiert. Was ich normalerweise nicht mache. Ich mag es nicht so sonderlich im Mittelpunkt zu stehen. Es ist mir irgendwie unangenehm. In meinem Elternhaus wurde auch nie großes Aufhebens um den Geburtstag gemacht. Vielleicht hat das auch meine heutige Sichtweise auf meinen Geburtstag geprägt. Kleine Ahnung…

Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Ich zähle nicht mit, aber sicherlich öfter als ich sein sollte 😉 …

Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten?

Unser Wohnzimmer. Der Raum für die ganze Familie. Unser Lebenszentrum. Hier spielt sich alles ab. Es ist gemütlich. Nicht sonderlich stylisch, aber das stört mich nicht. Schon seit einer Ewigkeit wünsche ich mir eine neue Schrankwand. Die alte fällt nach über 30 Jahren langsam auseinander. Leider fehlt das passende (Klein-)Geld. Und auch das für uns passende Möbelstück. Ich bin da schwierig. Suche etwas aus Vollholz – gerne auch antik. Und unbedingt GROSS! Ich liebäugle ja mit den Möbeln nach Maß von Russ Einrichtungen. Aber der Preis lässt mich immer weinen…. Also falls jemand was passendes findet – ich bin offen für Vorschläge.

Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

Beim Besuch im Zoo im letzten Herbst. September 2017 – meine ich. Eine Ziege. Obligatorisch mit Kindern: der Streichelzoo. Unumgänglich.

Was kannst du richtig gut?

Wartet, ich frage mal kurz den Herzensmann… Er meint, dass ich eine gute Zuhörerin bin und seine beste Beraterin in fast allen Lebenslagen. *hach* Ich habe ihn lieb ❤

Wen hast du zum ersten Mal geküsst?

Wäre das jetzt peinlich, wenn ich sage, dass ich mich nicht mehr erinnere?

Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?

Genau genommen sind es 3 Bücher in den letzten Jahren gewesen:

„Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes

„Hypnobirthing“ von Marie F. Mongan

„Meisterin der Geburt“ von Jobina Schenk

Alle 3 Bücher haben grundlegend meine Denkweise und meine Weltsicht verändert, weil sie alte Glaubenssätze meinerseits hinterfragt haben. Sie haben Dinge ins wanken gebracht, die ich früher für unerschütterlich hielt. Von denen ich so felsenfest überzeugt war, dass ich meine Meinung darüber nie wirklich hinterfragt habe. Ich war nicht offen in meinem Denken. Ich war beschränkt. Ich habe mich selbst eingeschränkt.

Heute denke ich übrigens anders nach über Sterbehilfe. Ich kann die zweite Seite der Medaille sehen. Ich finde es wichtig, dass wir immer versuchen nicht nur einseitig Dinge zu beleuchten. Damit setzen wir uns selbst Scheuklappen auf. Begrenzen uns und haben Vorurteile. Das Buch „Ein ganzes halbes Jahr“hat mich demütig werden lassen. Früher nutzte auch ich gerne mal dem kategorischen Imperativ. Den habe ich mir gründlich abgewöhnt. Dieses Buch hatte einen großen Anteil daran.

Der Herzensmann sagt immer, dass die ersten 100 Seiten aus dem Buch „Hypnobirthing“ sein Leben verändert haben. Seine Sichtweise der Dinge. Auch meine. Ich hatte immer ein Bild im Kopf wie Geburten zu sein haben – geprägt durch Medien und aus Erzählungen anderer Mütter. Mir wurde – nein, uns wurde – da erst klar, dass wir diese Geschichten nicht zu unserer eigenen Wahrheit werden lassen mussten. Wir konnten unsere eigene Geschichte schreiben.  Wir konnten bei null anfangen. Ein weißes Papier nehmen. Eine einschneidend Erkenntnis, die uns auch in anderen Lebensbereichen geprägt hat.

Und das Buch „Meisterin der Geburt“ geht noch tiefer. Es hat mich ganz viel in Frage stellen lassen. Was sind meine eigenen Überzeugungen – was die Meinung der anderen? Ich habe viel über meine Gedanken- und Gefühlswelt erfahren. Und habe erkannt welches Potenzial in mir selbst schlummert, dass ich nur erwecken muss. Es hat mir auch weit über die Geburt hinaus in meinem Leben reifen lassen.

Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?

Das ideale Brautkleid erkennt man daran, dass die Braut über alles strahlt, wenn sie es trägt. Man sieht es ihr einfach an, wenn sie IHR Kleid gefunden hat, was ideal zu ihr passt. Meins war das hier:

Fürchtest du dich im Dunkeln?

Nein.

Welchen Schmuck trägst du täglich?

Meinen Ehering und meinen Freundschaftsring. Beide verbinden mich mit meinem Mann.

Mögen Kinder dich?

Ja. Den Herzensmann übrigens noch mehr. Um ihn scharren sich binnen Minuten alle anwesenden Kinder. Das zu sehen lässt mein Herz immer etwas schmelzen ❤

Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Ich schaue nur noch zu Hause auf meinem Sofa 😉 …

Wie mild bist du in deinem Urteil?

Meist urteile ich gar nicht. Oder verurteile Menschen, Handlungen, Sichtweisen oder Überzeugungen. Ich versuche mir eine eigene Meinung zu bilden und offen zu bleiben. Andere zu verstehen. Mich in sie hinein zu versetzen. Ich möchte das „Warum“ dahinter verstehen.

Bis heute haben es nur ganz wenige Menschen geschafft, dass ich bei aller Nachsicht und gutem Willen von meiner Seite aus, ihnen nicht mehr im Guten gegenübertreten kann. Es ist so viel passiert, dass mein Urteil über sie leider nicht mehr sehr milde ausfällt. Das finde ich schade, aber ich kann es nicht ändern – zumindest noch nicht.

Schläfst du in der Regel gut?

Ich habe kleine Kinder. Antwort genug?

Was ist deine neueste Entdeckung?

Großartige und absolut BLW-taugliche Lätzchen mit einem coolem Design von Close. Und eventuell habe ich gerade sehr viel Geld für Lätzchen ausgeben…

Haben jetzt übrigens sechs von denen zu Hause. Passten nur nicht auf das Bild 😉

*EURE MOTHER BIRTH*

#1000Fragen

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6 Gedanken zu „1000 Fragen an mich selbst – Teil 3 (41-60)“

  1. Hallo Mother Birth,

    danke, dass du wieder mit dabei bist.

    Ich finde es bewundernswert, dass du dich selbst und dein komplettes Handeln so kompetent reflektieren kannst.
    Ich versuche das mehr und mehr, nur gelingen tut es nicht immer. Deshalb bewundere ich deine Haltung noch mehr.

    Viele Grüße
    Mama Maus

    Gefällt 1 Person

    1. Du bist tatsächlich nicht die erste, die mich drauf hinweist, wie außergewöhnlich das ist. Ich empfinde es gar nicht so. Ich war immer schon so. Habe mich schon als Kind immer hinterfragt, saß Stunden irgendwo allein herum und grübelte über mich selbst nach.
      Ich analysiere mich und mein Tun sehr stark. Und beurteile mich streng. Egal was ich tue, ich mache es mir selten einfach – auch im Nachhinein grüble ich noch viel.
      Es gibt nicht viele Menschen, die das von mir wissen, weil ich mich selten so sehr öffne anderen Menschen gegenüber.
      Ihr jetzt schon.
      Der Blog ist mein Ventil. Das Schreiben auch. Es lässt meine Gedanken raus, die ansonsten immer nur in meinem Kopf kreisen würden. Es erleichtert mich.
      Mein Mann meint, dass ich ein sehr analytischer Mensch bin, der am wenigsten vor sich selbst Halt macht.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

      Gefällt mir

Hinterlasst mir hier gerne einen Kommentar! Ich würde mich sehr darüber freuen <3

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