Dies und Das, Mother Birth

1000 Fragen an mich selbst – Teil 11 (201-220)

Heute gibt es wieder ausführliche Antworten von mir, denn ich hatte diesmal das Bedürfnis mich mehr zu erklären bzw. meine Antworten näher zu erläutern. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Wie immer findet ihr alle anderen Teilnehmer bei Johanna von Pinkepank.


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1000 Fragen an mich selbst – Teil 11 (201-220)

Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Wir wohnen auf dem Dorf. Man kennt sich, trifft sich auf der Straße, grüßt oder hält auch mal einen längeren Klönschnack. Ich mag dieses persönliche Verhältnis und diesen Austausch. Mit einigen Nachbarn sind wir auch befreundet. Das ist schön.

Hast du oft Glück?

Ich empfinde es so. Rein subjektiv. Glück ist für mich, mit mir selbst im Reinen zu sein. Eine tief empfundene Zufriedenheit zu spüren und in meinen eigenen Flow zu kommen. Kein dauerhafter Zustand – eher viele kleine Augenblicke des Glücks. Einfach mal loslassen, genießen – ohne Wenn und Aber. Und das darf ich oft erleben. Gerade mit meinen Kindern, denn sie sind Meister darin. Kindliches Spiel ist ein tolles Beispiel dafür, wie man selbstvergessen in seinen ganz eigenen Flow kommen und alles herum vergessen kann. Das tut auch uns Erwachsenen manchmal ganz gut 😉 …

Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Ich frage mich gerade, ob ich mich bei der Beantwortung dieser Frage vielleicht auf sehr dünnes Eis begebe. Was ist, wenn diese Freundin das ganz anders sieht als ich? Aber dann denke ich, dass alle meine Freundinnen mich so gut kennen, dass sie wissen, dass Unterschiede für mich kein „Mangel“ oder „Makel“ ist, sondern eher etwas Faszinierendes, weil man voneinander lernen kann. Und Unterschiede müssen nicht zwangsläufig Differenzen verursachen, sondern können eben auch Inspirationsquelle sein. Ich komme aus meiner Komfortzone raus, schaue über meinen Tellerrand und bekomme die Gelegenheit mal meine eigenen Scheuklappen abzunehmen. Ein Geschenk, wie ich finde. Es übt mich immer wieder in Toleranz und gibt mir die Chance meine eigenen Überzeugungen und Handlungsweisen neu zu überdenken und zu reflektieren. Deshalb sind solche Freundschaften besonders wertvoll für mich! Danke Antje ❤

Und man darf nie vergessen, dass man trotzdem auch immer viele Gemeinsamkeiten hat 🙂

Was machst du anders als deine Eltern?

Hausgeburt, Stillen , BLW, Familienbett, Tragen, Freie Schule, …

Was gibt dir neue Energie?

Kurze Auszeiten im Alltag. Wenn ich an der frischen Luft mit dem Schildnöck spazieren gehen kann – ohne Zeitdruck, ohne Termine. Die Ruhe genieße ich sehr. Sie lässt mich zur Ruhe kommen.

Manchmal meditiere ich auch oder mache eine Übung zur Tiefenentspannung. Das tut gut, gerade wenn ich emotional sehr aufgewühlt bin. Dadurch schaffe ich es meist recht schnell wieder „runter zu kommen“.

Um mal wieder richtig meine Energiereserven auftanken zu können, muss ich allerdings Urlaub haben. Weg von zu Hause. Weg vom Alltag. Einfach mal raus aus dem Trott kommen. Andere Orte sehen. Neue Impulse bekommen. Zeit mit meiner Familie haben und sie ausgiebig genießen.

Warst du in der Pubertät glücklich?

Nein. Definitiv nein! Es war wohl mit Abstand die schlimmste Zeit meines Lebens.

In der Schule wurde ich gemobbt. Mir graute es jeden Morgen davor, dorthin gehen zu müssen. Von den schulischen Leistungen mal ganz zu schweigen, die immer an der Grenze zu „versetzungsgefährdet“ längs schrammten 😦 Und Lehrer, denen ich zu still war und die das mit „dumm“ gleichsetzen. Ich habe mich an einem Ort selten so allein und verlassen gefühlt, wie an dieser Schule.

Es war aber auch die Zeit, in der meine Oma an Krebs erkrankt war. Jedes verdammte Wochenende saß ich am Krankenbett. Jedes. Über 2,5 Jahre. 2,5 Jahre beim Sterben zuschauen. 2,5 Jahre die unausgesprochene Angst und Trauer der anderen spüren und aushalten müssen. Gute Miene zum bösen Spiel machen.

Überall aushalten. Das hat mich kaputt gemacht. Innerlich.

Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Gelten auch durchwachte Nächte mit wachen Baby? *

*Frage für eine übermüdete Mutter

Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Viel Verschiedenes – gerade das, was mich bewegt. Aktuell deshalb Pläne für Kurzreisen mit unserem Wohnmobil 🙂

Und ein Evergreen natürlich: Formulierungen für Blogtexte, die vielleicht nie geschrieben werden 😉 …

Blickst du dich oft um?

Wenn mir unbehaglich zu Mute ist…

Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Keine Ahnung. Ich verschweige selten etwas von mir.

Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Es gibt in unserer Beziehung tatsächlich kein bestimmtes Thema, was immer wieder zu Streit führt. Wir versuchen beide, solche Probleme nachhaltig aus der Welt zu schaffen, indem wir viel über unsere Bedürfnisse und Wünsche sprechen und wirklich versuchen etwas zu verändern, wenn einer von uns mit etwas unglücklich ist. Nicht gesehene bzw. berücksichtigte Bedürfnisse waren in der Vergangenheit bei uns oftmals Auslöser für Streit. Das haben wir erkannt. Zum Glück – für uns alle 😉 …

Worauf freust du dich jeden Tag?

Wenn ich mit dem Herzensmann abends auf dem Sofa sitzen und mich mit ihm über den Tag austauschen kann. Gespräche mit ihm sind für mich immer inspirierend. Ich vermisse diesen Austausch sehr, wenn wir es abends nicht schaffen zu reden. Dann fehlt etwas.

Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Keine. Ich bin mit allen Menschen noch befreundet, die mir wichtig sind.

Wie gehst du mit Stress um?

Schlechter als ich es mir manchmal wünschen würde. Durch meine Hochsensibilität bin ich schnell überreizt und gestresst. Dann wird es mir schnell zu viel und ich bekomme Kopfschmerzen. Aktuell versuche ich mit Hilfe des Online-Kurses Entdecke deine Hochsensibilität* von Tanja zu lernen, wie ich besser damit umgehen kann. Kleine Erfolge habe ich dadurch schon erzielen können, z.B. als wir zum Geburtstag vom Herzensmann im Badeparadies waren. Ich mag baden, aber oft ist es mir einfach viel zu voll. Nun dachten wir, es wäre schlau unter der Woche anzureisen… Leider haben wir nicht bedacht, dass andere Länder und auch Bundesländer natürlich Winterferien haben. Und es kam, wie es kommen musste: Es war sauvoll!!! Laut und wuselig. Eigentlich nichts für mich und eine Garantie dafür, mit höllischer Migräne nach Hause zu fahren. 😣
Der Geräuschpegel in der Halle tat mir regelrecht in den Ohren weh. Schon binnen der ersten Minuten. Also habe ich mich auf mein Energiefeld konzentriert. Es ausgedehnt. Und siehe da: gefühlt hat sich die Lautstärke nach unten geregelt – genau auf das Maß, was sich für mich noch als erträglich angefühlt hat.

*Ich habe von Tanja die großartige Möglichkeit bekommen ihren Online-Kurs kostenlos machen zu dürfen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Nein. Ich bin immer ich. Gefällt nicht jedem…

In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

In vielen. Wir sehen uns ähnlich, haben beide diese Abenteuerlust und den Impuls etwas Neues und Verrücktes zu wagen. Darin ist er für mich ein Vorbild.

Kann man Glück erzwingen?

Ganz klar: NEIN! Ich glaube, dass sich Zwang und Glück grundsätzlich ausschließen.

Welcher Streittyp bist du?

Auch wenn ich mich jetzt nicht wirklich mit Ruhm bekleckere, aber ich bin der Typ, der schreit, wütet und dann sich einfach zurückzieht und sich dann erst einmal in Schweigen hüllt. Keine sonderlich geniale Kommunikationsstrategie – ich weiß :-/

Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Nein. Auch vor den Kindern brauchte ich ewig bis ich wirklich wach war. Der Herzensmann hingegen springt morgens sofort putzmunter aus dem Bett. Ekelhaft 😉 …

Wie klingt dein Lachen?

Wie meine Stimme – seltsam. Empfinde ich zumindest so.

 

*EURE MOTHER BIRTH*

 

#1000Fragen

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