Dies und Das, Mother Birth

1000 Fragen an mich selbst – Teil 12 (221-240)

Ich bin immer noch ganz erstaunt, wieviele Menschen meine Antworten lesen wollen. Das berührt mich sehr ❤

Danke!

Seid ihr neugierig wie andere Blogger die Fragen dieser Woche beantwortet haben? Dann stöbert doch mal bei Johanna von Pinkepank!


29196651_1356257557812357_1866826579336925384_n-2

1000 Fragen an mich selbst – Teil 12 (221-240)

Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ja, wenn mir jemand auf Anhieb sympathisch ist. Wenn das Bauchgefühl einfach stimmt, ist es mir auch nicht wichtig, dass uns gemeinsame Hobbys oder Interessen verbinden. Dinge, die man normalerweise ja erst später herausfindet…

Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Nein – sollte ich aber.

Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Kann man sich bewusst verlieben oder eben nicht? Geht das? Kann das jemand?

Steckst du Menschen in Schubladen?

Früher habe ich das gerne gemacht. Es war einfach. Es wurde so vorgelebt. Dann habe ich irgendwann festgestellt, dass einige Menschen sich nicht in meine fein säuberlich beschrifteten Schubladen stecken ließen. Sie passten nicht. Oder passten meine Schubladen nicht? 

Heute vermeide ich bewusst ein Schubladendenken. Denn ich musste mir eingestehen, dass ich selbst in keine meiner Schubladen passen will. Menschen sind zu vielschichtig. Wir alle haben so viele Facetten. So viele interessante Seiten und Aspekte an uns. So viele individuelle Talente. Wollen wir da wirklich einen universellen Stempel drauf drücken und uns in eine genormte Schublade pressen lassen? NEIN!

Trotzdem muss ich natürlich zugeben, dass auch ich manchmal in alte Muster zurückfalle und es mir leicht mache: Schublade auf – Mensch rein.  😦

Welches Geräusch magst du?

Das knirschen von Schnee unter meinen Füßen.

Wann warst du am glücklichsten?

Jetzt.

Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meiner Familie und mit meinen Freunden. Sie bringen Leben, Liebe und Lachen in mein Leben. Sie bereichern es.

Willst du immer alles erklären?

Nein, ein Erklärbärchen bin ich nicht.

Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Zuletzt sicherlich bei der Geburt vom Schildnöck: als ich trotz meines Geburtstraumas und meiner Angst vor Krankenhäusern kraftvoll und selbstbestimmt im Krankenhaus gebären konnte.

Was war deine größte Jugendsünde?

Aus heutiger Sicht sicherlich Zigaretten zu rauchen.

Was willst du einfach nicht einsehen?

Dass ich nicht jedem Menschen helfen kann bzw. dass nicht jeder Mensch meine Hilfe will oder annehmen kann.

Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Mir fällt keine bestimmte ein, die heraussticht, aber ein Grundtenor begleitet sie alle:

Man lacht über meine vermeintlichen Schwächen. Man macht sich auf meine Kosten lustig. Und stellt sich selbst damit in den Mittelpunkt und über mich.

Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Meine Hochzeit. Ich habe sie damals nicht so unbeschwert genießen können, wie ich es eigentlich wollte. Das Orgelspiel in der Kirche hat mich getriggert und mich emotional gelähmt. Ich würde mir wünschen, dass ich noch mal auf „reset“ gehen könnte, die Musik stumm schalte und den Augenblick einfach nur genießen könnte. Damals hatte ich einfach nicht die Stärke und den Mut meine Wünsche und Bedürfnisse mit genug Nachdruck zu äußern.

Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Mehr Zeit. Gemeinsame Zeit mit dem Herzensmann. Das ist das, was mir oft fehlt.

Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Wenn ich schon wüsste, was alles auf mich zu kommt, könnte ich nicht mehr so unbeschwert leben. Das würde ich nicht wollen.

Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Ich hab es irgendwie nicht so mit Grenzen. Ich gehe selbst oft über meine eigenen Grenzen und lasse andere meine eigenen Grenzen einreißen. Ich mag mir aber auch keine Grenzen in meinem Denken und Handeln setzten (lassen). Ich möchte mich nicht begrenzen (lassen). Es ist ein ambivalentes Verhältnis – positiv und negativ.

Ein Begriff der mich gerade sehr beschäftigt ist: #Ausdehnung – das Gegenteil von Grenzen. Deshalb möchte ich sie überhaupt nicht mehr definieren, da sie für mich mehr einengende Eigenschaften besitzen als schützende.

Ich hoffe, dass war jetzt nicht zu wirr…

Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ja, aber ich möchte das hier nicht genauer ausführen.

Hast du einen Tick?

Ich neige dazu beim Verlassen des Hauses immer noch mal in die Küche zu rennen und zu schauen, ob der Herd ausgeschaltet ist. Und ich ziehe „profilaktisch“ auch gerne mal alle Stecker aus den Steckdosen. Das treibt den Herzensmann mitunter in den Wahnsinn 😉 …

Ist aber schon besser geworden bzw. ich habe mich öfters im Griff.

Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Definitiv eine Momentaufnahme. Ein Augenblick, den man sich in seinem Herzen bewahren sollte. Denn das Leben ist immer ein Auf und Ab. Mal düster – mal hell. Glück ist meiner Meinung nach kein Ziel, an dem man ankommen kann. Man kann nur bei sich selbst ankommen – das kann einen dann glücklich machen. Aber es ist keine Garantie und schon lange kein Abo für sie Ewigkeit.

Glück ist etwas Flüchtiges, was man nicht festhalten kann. Aber ist das schlimm? Ich finde nicht, denn ich kann mein Glück nur wirklich wertschätzen, wenn ich auch andere Zeiten – schwere Zeiten – miterlebe.

Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit Menschen, die mir auch jetzt noch gut tun. Das werden vermutlich nur noch sehr wenige sein. Menschen, die das Sterben aushalten können.

 

*EURE MOTHER BIRTH*

 

#1000Fragen

Advertisements

Hinterlasst mir hier gerne einen Kommentar! Ich würde mich sehr darüber freuen <3

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s