Dies und Das, Mother Birth

1000 Fragen an mich selbst – Teil 13 (241-260)

So. Ich bin euch noch ein paar Fragen schuldig. Aber wie es immer so ist, kam mir jetzt das Leben dazwischen: Feiertage, Kurzurlaube und ein Fieberbaby haben mich im real life voll in Anspruch genommen. Somit musste das Internet eben mal warten und der Blog auch. Ich hoffe ihr versteht das ❤

Wer mehr Antworten lesen möchte, schaut einfach bei Johanna von pinkepank vorbei.


 

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1000 Fragen an mich selbst – Teil 13 (241-260)

Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Ich weiß nicht, ob ich dazu berufen bin, aber ich habe ein inneres Bedürfnis Frauen zu begleiten, sowohl bei der Verarbeitung von traumatischen Geburten, als auch bei der Vorbereitung auf ein positives Geburtserlebnis. Das erfüllt mich.

Bist du nach etwas süchtig?

Schokolade.

Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Der Tod berührt immer. Da sollte es keinen Superlativ geben.

Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?

„Schicksalsschläge bergen auch immer die Möglichkeit zur Veränderung“

In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Ich bin heute deutlich näher dran, als noch vor etwa 10 Jahren. Aber ob ich je „ans Ziel“ komme, weiß ich nicht. Vermutlich muss ich das auch nicht. Man ist doch irgendwie ein Leben lang auf der Reise zu sich selbst. Oder? Mir ist Selbstreflektion und Weiterentwicklung sehr wichtig. Deshalb verändert sich der Blick auf mich selbst im Laufe der Zeit ebenfalls. Was ich heute als „Ideal“ ansehe, werde ich vermutlich in 10 oder 20 Jahren anders beurteilen. Das ist auch gut so. Ich möchte mich immer wieder kritisch selbst hinterfragen (dürfen) – denn niemand ist perfekt.

Wann muss man eine Beziehung beenden?

Eine ganz schwierige Frage. Als Außenstehender ist es oft leicht dahingesagt, dass man sich  trennen „MUSS“, wenn der Partner z.B.

  • eine Drogen- und/oder Alkoholsucht hat
  • oder gewaltig ist

Aber in der Realität ist es dann oft nicht einfach. Denn es spielen Gefühle, aber auch Angst eine nicht zu unterschätzende Rolle. Auch ich würde mich davon nicht freisprechen wollen. Jetzt – so ganz objektiv – würde ich natürlich sagen:

Klar, da trennt man sich!

Aber dann – selbst in der Situation – subjektiv betrachtet, kann es schon ganz anders aussehen.

Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Es gibt für mich wichtigeres – zumindest zur Zeit.

Was würdest du gern gut beherrschen?

Fremdsprachen. Sprachen sind für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Trotzdem finde ich es immer sehr schön, wenn man in der Landessprache mit den Menschen kommunizieren kann und nicht immer auf Englisch ausweichen muss.

Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Geld allein macht sicherlich nicht glücklich. Aber etwas Geld zu haben, um sich Wünsche zu erfüllen und am sozialen Leben teilhaben zu können, kann Menschen glücklicher sein lassen.

Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Immer wieder.

In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Sport? Ich bin eher der unsportliche Typ, muss ich zugeben. In der Schule war mir immer eine gnädige 4 sicher… Gut bin ich sicherlich in keiner Sportart. Was mir allerdings Spaß bringt, ist Badminton.

Heuchelst du häufig Interesse?

Nein. Ich heuchle nie Interesse, das ich nicht wirklich habe. Es ist ja auch keine Schande, dass man sich nicht für alles gleich stark erwärmen kann. Unterschiedliche Interessen zu haben, kann ja auch spannend sein 😉 …

Kannst du gut Geschichten erzählen?

In Schriftform schon. Mündlich sind meine Gedanken oft zu ungeordnet, als dass mir viele folgen könnten. Das macht das Zuhören schwer.

Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Im Grundsatz allen, die mir und meiner Familie nichts Böses wollen.

Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Den Moment, mich von meiner Oma zu verabschieden, bevor sie gestorben ist. Ich wusste, dass es das letzte Mal war, dass ich sie sehen werde – ganz intuitiv. Ich habe mit mir gerungen. Dann hat doch der Druck aus der Familie gesiegt, nichts zu sagen. Wie immer zu schweigen. Den Tod totzuschweigen. So als ob der dann nicht kommen würde. Er kommt trotzdem und ich muss den Rest meines Lebens damit leben, dass ich zu feige war die Wahrheit zu sagen. Das bedauere ich zu tiefst und das werde ich mir nie verzeihen können.

Kannst du dich gut ablenken?

Nein. Wenn sich meine Gedanken erst einmal in ein „Problem“ verbissen haben, kann ich es nur schwer loslassen und wälze es unablässig – manchmal über Tage – hin und her.

In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

In bequemer Alltagskleidung.

Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Gewalt im Kreißsaal zu erfahren. Und wer jetzt denkt: das gibt es doch hier in Deutschland nicht! Dem empfehle ich dringlich folgenden Link: Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland – #rosrev

Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Nein. Ich würde nie die Erfahrung meiner Schwangerschaften, Geburten und Stillzeiten missen wollen.

Wer nervt dich gelegentlich?

Der Herzensmann 😉 … Ich ihn aber auch!

 

*EURE MOTHER BIRTH*

 

#1000Fragen

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